Feuerwehr-Bilanz der Silvesternacht 2025/2026

Feuerwehren in Pforzheim und Enzkreis mehrfach gefordert

bei Georg Kost

Symbolfoto: infopress24.de

PFORZHEIM/ENZKREIS, 01.01.2026 (pm/rsr)  – Mit zahlreichen, überwiegend kleineren Einsätzen hat für die Feuerwehr Pforzheim und den Enzkreis das neue Jahr 2026 begonnen. Wie die Pressestelle der Feuerwehr Pforzheim mitteilt, bewegte sich das Einsatzaufkommen in der Silvesternacht insgesamt im durchschnittlichen Rahmen.
Zwischen 18 Uhr am Silvesterabend und 6 Uhr am Neujahrsmorgen wurde die Feuerwehr Pforzheim zu insgesamt 22 Einsätzen alarmiert. Im Enzkreis registrierten die Einsatzkräfte 17 Einsätze. Ein Großteil der Alarmierungen betraf Kleinbrände im Stadtgebiet. Dabei handelte es sich vor allem um brennende Müllbehälter, Hecken sowie Unrat im Freien.

Bereits vor Mitternacht kam es zu einem Fahrzeugbrand, bei dem ein Pkw in Brand geraten war. Kurz nach dem Jahreswechsel rückten die Einsatzkräfte zudem zu zwei Balkonbränden im Innenstadtbereich aus. Auf Balkonen gelagerte Gegenstände hatten Feuer gefangen, nachdem Feuerwerksraketen dort niedergegangen waren. Die Brände konnten rasch gelöscht werden, verletzt wurde niemand.

Zwei weitere Einsätze betrafen ausgelöste Brandmeldeanlagen. Ursache hierfür war Rauch beziehungsweise Feinstaub von Feuerwerkskörpern, der in die Gebäude eingedrungen war und die Rauchmelder aktiviert hatte. Gebäudeschäden entstanden in diesen Fällen nicht.

Parallel dazu disponierte die Integrierte Leitstelle Pforzheim-Enzkreis insgesamt 78 Rettungsdiensteinsätze. Darunter befanden sich zahlreiche Einsätze im Zusammenhang mit Alkoholkonsum sowie zwei Verletzungen durch Feuerwerkskörper.

Positiv hebt die Feuerwehr hervor, dass es in dieser Silvesternacht zu keinen Angriffen auf Einsatzkräfte gekommen ist. Um auf das erhöhte Einsatzaufkommen vorbereitet zu sein, waren auf der Hauptfeuerwache zusätzliche Kräfte im Dienst. Neben den regulären Löschzügen standen alle Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr in Bereitschaft. Auch die Integrierte Leitstelle war personell verstärkt besetzt.