BADEN-WÜRTTEMBERG, 18.12.2024 (pm) – Die Tourismus-Sommersaison 2024 in Baden-Württemberg schließt laut vorläufigen Zahlen des Statistischen Landesamtes mit 14,2 Millionen Ankünften und 35,4 Millionen Übernachtungen ab. Das ist das höchste bisher erreichte Ergebnis innerhalb einer Sommersaison. Gegenüber der Sommersaison 2023, dem bisherigen Höchstwert, verzeichneten die baden-württembergischen Tourismusbetriebe noch einmal 1,5 Prozent mehr Ankünfte sowie 0,8 Prozent mehr Übernachtungen. Das touristische Sommerhalbjahr reicht definitionsgemäß von Mai bis Oktober.
Statistisches Landesamt Baden-Württemberg
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BADEN-WÜRTTEMBERG, 07.12.2024 (pm) – Seit Jahresbeginn 2023 sinkt die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten Zeitarbeitskräfte in Baden-Württemberg spürbar. Wie das Statistische Landesamt nach Auswertung erster Hochrechnungen der Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) mitteilt, waren im September 2024 im Südwesten 79 300 Zeitarbeitskräfte beschäftigt. Damit lag deren Anzahl in etwa auf dem Niveau von September 2020. Im ersten Jahr der COVID-19-Pandemie hatte sich der bereits vorherrschende Abschwung fortgesetzt und zeitweise sogar verstärkt. Im Laufe des Jahres 2021 hatte sich die Zeitarbeitsbranche zwar etwas erholen können, seit Januar 2023 zeichnet sich jedoch wieder ein kontinuierlicher Stellenabbau zum entsprechenden Vorjahresmonat ab.
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BADEN-WÜRTTEMBERG, 05.12.2024 (pm) – Die konjunkturelle Entwicklung der Südwestindustrie zeigt im Jahr 2024 einen spürbaren Abwärtstrend. Bereits zur Jahreshälfte waren die Indizes der Auftragseingänge, Produktion und Umsatz deutlich negativ. In der zweiten Jahreshälfte verbesserte sich die Auftragslage durch Großaufträge leicht, konnte jedoch bis in den Oktober 2024 keine spürbare Erholung bei der Produktion und den Umsätzen auslösen.
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BADEN – WÜRTTEMBERG, 03.12.2024 (pm) – Die Namensendung »‑ingen« ist die am weitesten verbreitete Ortsnamenendung im Land: Von den insgesamt 1 101 Gemeinden Baden-Württembergs enden 230 Gemeindenamen beziehungsweise 20,7 Prozent auf »‑ingen«. Die Endung »‑heim« ist mit 126 Gemeinden beziehungsweise 11,4 Prozent die zweithäufigste Endung. Während die Endung »‑ingen« verstärkt im südlichen Teil und in der Mitte des Landes verbreitet ist, ist die Endung »‑heim« überwiegend im nördlichen Teil Baden-Württembergs zu finden.
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BADEN-WÜRTTEMBERG, 23.11.2024 (pm) – Insgesamt 1 043 baden-württembergische Kinder und Jugendliche im Alter von 13 bis 19 Jahren mussten 2023 wegen einer alkoholbedingten Erkrankung im Krankenhaus vollstationär behandelt werden. Die Fallzahl lag damit nach Angaben des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg um ein Viertel niedriger als 2022 (1 397 Krankenhausbehandlungen). Erstmals wurden mehr Mädchen (539) als Jungen (504) im Zusammenhang mit Alkohol im Krankenhaus behandelt.
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STUTTGART, 17.11.2024 (pm) – Böblingen ist der Kreis mit dem höchsten Innovationspotenzial in Baden-Württemberg. Dies belegt der im 2-jährigen Turnus vom Statistischen Landesamt Baden-Württemberg aktuell berechnete Innovationsindex 2024 für die Kreise und Regionen des Landes. In der Spitzengruppe des Innovationsvergleichs sind neben dem Landkreis Böblingen mit einem Indexwert von 71 Punkten, der Bodenseekreis, die Landeshauptstadt Stuttgart sowie der Stadtkreis Heidelberg mit Indexwerten von 62, 60 beziehungsweise 59 Punkten und damit einer vergleichsweise hohen Innovationsfähigkeit vertreten.
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BADEN-WÜRTTEMBERG, 03.11.2024 (pm) – Laut Statistischem Landesamt Baden-Württemberg wurden von den 548, der in der Gemüseerhebung 2023 erfassten landwirtschaftlichen Betriebe mit Kürbisanbau, rund 11 609 Tonnen Speisekürbisse geerntet. Damit lag die Erntemenge um 3,3 Prozent unter dem Vorjahr (2022: 12 007 Tonnen) und war um 9,8 Prozent niedriger als im Durchschnitt der letzten zehn Jahre. An den deutschlandweit 2023 geernteten 101 733 Tonnen Speisekürbisse hatte Baden-Württemberg damit einen Anteil von elf Prozent. Der Anbau von Speisekürbissen erstreckte sich 2023 hierzulande auf 790 Hektar.
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BADEN-WÜRTTEMBERG, 02.11.2024 (pm) – Die Südwestkonjunktur bleibt schwach. Wie das Statistische Landesamt Baden-Württemberg in der aktuellen Ausgabe »Konjunktur Südwest« mitteilt, verzeichnete das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Baden-Württemberg ersten vorläufigen Berechnungen zufolge, im 2. Quartal 2024 einen saison- und arbeitstäglich bereinigten Rückgang von 0,3 Prozent zum Vorquartal. Gegenüber dem Vorjahresquartal sank die Wirtschaftsleistung preisbereinigt um 2,8 Prozent. Die Ergebnisse beruhen auf einer Modellschätzung und können noch Unsicherheiten aufweisen.
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BADEN_WÜRTTEMBERG, 31.10.2024 (pm) – Nach Feststellung des Statistischen Landesamtes erhielten am 31. Dezember 2023 in Baden-Württemberg 103 285 sogenannte reine Wohngeldhaushalte Leistungen nach dem Wohngeldgesetz. Damit ist deren Zahl gegenüber dem Jahr 2022 um 70,6 Prozent angestiegen (2022: 60 525).
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BADEN-WÜRTTEMBERG, 22.10.2024 (pm) – In zunehmendem Maße diversifizieren landwirtschaftliche Betriebe ihr Einkommen, sei es durch neue Betriebszweige neben der Primärproduktion oder durch außerbetriebliche Einkommensquellen. Während der Anteil an Betrieben mit landwirtschaftsnahen Betriebszweigen, den sogenannten Einkommenskombinationen, im Jahr 2013 noch bei 40 Prozent lag, stieg er laut Statistischem Landesamt Baden-Württemberg bis zum Jahr 2023 auf 52 Prozent. Innerhalb der 19 520 Betrieben mit Einkommenskombinationen wurden die Bereiche Erzeugung Erneuerbarer Energien (47 Prozent), Direktvermarktung (35 Prozent) und Dienstleistungen für andere landwirtschaftliche Betriebe (19 Prozent) am häufigsten genannt.
