STUTTGART/HEIMSHEIM, 10.09.2023 (pm) – 14 weitere Städte und Gemeinden dürfen zukünftig Zusatzbezeichnungen führen. Mit den Zusatzbezeichnungen stärkt das Land die Identifikation der Menschen mit ihrem Ort. Örtliche Besonderheiten, geschichtliche Bezüge und Alleinstellungsmerkmale können damit besonders hervorgehoben werden.
Baden Württemberg
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BADEN-WÜRTTEMBERG, 06.09.2023 (pol) – Nach Angaben des Statistischen Landesamtes haben 102 Gemeinden im ersten Halbjahr des Jahres 2023 ihre Hebesätze der Realsteuern geändert, darunter sind 76 Gemeinden mit weniger als 10 000 Einwohnern. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Anzahl der Hebesatzänderungen gesunken, 2022 waren es 193 Änderungen.
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BADEN-WÜRTTEMBERG, 04.09.2023 (pm) – Im 1. Halbjahr 2023 wurden bei den Amtsgerichten in Baden-Württemberg insgesamt 905 Unternehmensinsolvenzen beantragt. Das waren 195 Insolvenzverfahren oder 27,5 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Dies teilt das Statistische Landesamt nach Auswertung der neuesten Ergebnisse der Insolvenzstatistik mit.
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STUTTGART, 03.09.2023 (pm) – Lebt eine Person mit Migrationshintergrund in einer Partnerschaft, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass auch die Partnerin oder der Partner einen Migrationshintergrund hat. Nach Ergebnissen des Mikrozensus 2022 waren es in Baden-Württemberg 78 Prozent. Noch höher (89 Prozent) war der Anteil homogener Partnerschaften bei Personen ohne Migrationshintergrund.
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BADEN-WÜRTTEMBERG, 02.09.2023 (pm) – Die Südwestindustrie wies trotz Lieferengpässen, bestehender Unsicherheiten bei der Energieversorgung und anhaltend steigender Preise eine gedämpfte, aber positive Jahresbilanz für das Jahr 2022 auf. Nach einer kurzen konjunkturellen Schwächephase zu Beginn des Jahres 2023 folgten schließlich bis in den April spürbare Zugewinne bei der Produktion und den Umsätzen, bei gleichzeitig weiter rückläufigen Auftragseingängen.
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STUTTGART, 31.08.2023 (pm) – Mit rund 1,86 Millionen war 2022 die Zahl der stationären Behandlungen in baden-württembergischen Krankenhäusern um 12 974 Fälle (−0,7 Prozent) geringer als 2021. Damit wurden nach Angaben des Statistischen Landesamtes auch 2022 weiterhin deutlich weniger Patienten und Patientinnen stationär behandelt als vor der Pandemie. 2022 lag die Zahl der stationären Krankenhausbehandlungen um rund 283 000 (−13 Prozent) niedriger als 2019.
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STUTTGART, 30.08.2023 (pm) – Vor allem Haus- und Wohneigentümer mit niedrigem Haushaltseinkommen nutzten im Jahr 2022 Heizöl zur Wärmeerzeugung in ihrem Haus oder ihrer Wohnung. Dies stellt das Statistische Landesamt Baden-Württemberg auf Basis der Mikrozensus Erstergebnisse 2022 fest. 40 Prozent der Haushalte im Wohneigentum, die ein Haushaltsnettoeinkommen von unter 2 000 Euro erwirtschafteten, heizten 2022 noch überwiegend mit Heizöl. Dieser Anteil ist umso niedriger, je höher das Einkommen der Haushalte ist. Von den Haushalten mit einem Nettoeinkommen von 6 000 Euro und mehr nutzte nur noch etwa ein Viertel überwiegend Heizöl.
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STUTTGART, 29.08.2023 (pm) – Alle fünf Jahre findet die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) statt, auch in 2023. Für diese größte freiwillige Erhebung der amtlichen Statistik werden noch Haushalte gesucht, die von Oktober bis Dezember 2023 ihre Einnahmen und Ausgaben vollständig dokumentieren. Interessierte Haushalte können sich bis Ende September 2023 unter www.evs2023.de/teilnahme für die Teilnahme anmelden. Haushalte, die für die Teilnahme ausgewählt werden, erhalten als Dankeschön für die vollständige Teilnahme mindestens 100 Euro und bis zu 175 Euro.
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BADEN-WÜRTTEMBERG, 28.08.2023 (pm) – Wie das Statistische Landesamt im Rahmen der Finanzvermögenstatistik feststellt, belief sich das Finanzvermögen der Kernhaushalte der Gemeinden und Gemeindeverbände Baden-Württembergs beim öffentlichen und nicht-öffentlichen Bereich zum Stichtag 31.12.2022 auf insgesamt 31,6 Milliarden Euro. Das sind knapp 2,0 Milliarden Euro mehr als ein Jahr zuvor (+6,6 Prozent). Je Einwohnerin und Einwohner belief sich das Finanzvermögen der Gemeinden und Gemeindeverbände Baden-Württembergs damit Ende 2022 durchschnittlich auf rund 2 809 Euro.
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BADEN-WÜRTTEMBERG, 27.08.2023 (pm) – Nach den ersten vorläufigen Ergebnissen der Besonderen Ernte- und Qualitätsermittlung zeichnet sich ein gemischtes Bild der Getreideernte 2023 in Baden-Württemberg ab. Im Frühjahr behinderten die nassen Bedingungen Bodenbearbeitung und Aussaat, dagegen trockneten die Böden ab Juni so weit aus, dass auf vielen Standorten die Ertragsentwicklung beeinträchtigt wurde. Während die Wintergerstenbestände früh und zügig gedroschen werden konnten, verhinderte der ab Juli immer wiederkehrende Regen eine zeitnahe Ernte der restlichen Feldfrüchte. Seitdem zieht sich die Ernte eher schleppend und es ist mit weiteren Ertrags- sowie Qualitätseinbußen zu rechnen.
