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BADEN-WÜRTTMBERG, 04.04.2026 (pm) – Das Gastgewerbe in Baden-Württemberg ist mit rückläufigen Umsätzen und sinkenden Beschäftigtenzahlen in das Jahr 2026 gestartet. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Landesamtes lag der preisbereinigte Umsatz im Januar 2026 deutlich unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Januar 2026 verzeichnete das Gastgewerbe gegenüber Januar 2025 ein preisbereinigtes Umsatzminus von 4,2 Prozent. Damit setzte sich der rückläufige Trend der realen Umsatzzahlen auch im neuen Jahr fort. Nominal, also ohne Preisbereinigung, stieg der Umsatz im gleichen Zeitraum hingegen um 3,1 Prozent. Gleichzeitig sank die Zahl der im Gastgewerbe tätigen Personen um 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.
Sowohl die Beherbergung als auch die Gastronomie waren von Umsatzrückgängen betroffen. In der Beherbergung lag der reale Umsatz um 3,7 Prozent unter dem Vorjahresniveau, in der Gastronomie betrug das reale Minus 4,5 Prozent. Nominal konnten beide Bereiche jedoch Umsatzzuwächse verzeichnen. In der Beherbergung stieg der Umsatz nominal um 0,6 Prozent, in der Gastronomie um 4,1 Prozent.
Auch bei den Beschäftigtenzahlen zeigte sich eine rückläufige Entwicklung. In der Beherbergung sank die Zahl der tätigen Personen im Januar 2026 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,9 Prozent. In der Gastronomie fiel der Rückgang mit minus 0,6 Prozent geringer aus.
Insgesamt zeigen die vorläufigen Ergebnisse, dass das Gastgewerbe in Baden-Württemberg zu Beginn des Jahres 2026 weiterhin mit sinkenden realen Umsätzen und rückläufigen Beschäftigtenzahlen zu kämpfen hat.
