
Symbolfoto: infopress24.de
LEONBERG, 17.08.2026 (pol/rsr) – Die Serie von Diebstählen hochwertiger E-Fahrräder in der Region setzt sich fort. Nach einem größeren Diebstahl Ende Juli in Rutesheim und einem weiteren Fall Anfang August in Leonberg haben Unbekannte nun erneut mehrere Pedelecs gestohlen. Damit registrierte die Polizei innerhalb weniger Wochen bereits den dritten größeren Diebstahl von E-Fahrrädern in Tiefgaragen von Wohnanlagen.
Den Auftakt der Serie bildete ein Einbruch in eine Tiefgarage in der Kurt-Scheible-Straße in Rutesheim. Zwischen dem 27. und 29. Juli verschafften sich die Täter Zugang zu einem Fahrradabstellraum und durchtrennten die Schlösser von fünf hochwertigen Fahrrädern. Der Wert des Diebesguts wurde auf rund 20.000 Euro geschätzt. Ein weiteres Objekt in der Karl-Mitschele-Straße geriet im selben Zeitraum ebenfalls ins Visier der Täter. Dort scheiterte jedoch ein Einbruchsversuch an der Tür zum Fahrradraum.
Nur wenige Tage später kam es in Leonberg zu einem weiteren größeren Diebstahl. In der Nacht zum 3. August drangen Unbekannte in eine Wohnanlage an der Lindestraße ein. Nach bisherigen Erkenntnissen gelangten sie über die Tiefgarage in die Kellerräume und brachen dort insgesamt neun Kellerabteile auf. Die Täter entwendeten mindestens vier Pedelecs im Wert von rund 15.000 Euro.
Nun wurde ein weiterer Fall bekannt. In der Nacht zum 16. August verschafften sich unbekannte Täter gewaltsam Zutritt zu einer Tiefgarage in der Jahnstraße in Leonberg. Dazu hebelten sie eine Brandschutztür auf. Anschließend brachen sie einen Fahrradkeller auf, entwendeten daraus jedoch offenbar nichts.
Stattdessen stahlen die Täter drei hochwertige Pedelecs von zwei Stellplätzen innerhalb der Tiefgarage. Dabei handelte es sich um ein Fahrrad der Marke Cube sowie zwei Pedelecs der Marke Canyon. Zwei der Räder befanden sich auf einem Fahrradträger an einem geparkten Fahrzeug. Zusätzlich nahmen die Täter ein Ladekabel für ein Pedelec mit. Der Wert des Diebesguts wird auf etwa 15.000 Euro geschätzt.
Auffällig ist, dass die Täter in allen drei Fällen gezielt Tiefgaragen und Fahrradabstellbereiche von Mehrfamilienhäusern auswählten. Ob zwischen den Taten ein Zusammenhang besteht, ist bislang nicht bekannt. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.
Die zuständigen Polizeidienststellen bitten Zeugen und mögliche weitere Geschädigte, verdächtige Beobachtungen zu melden.
