Angeblicher Raub von Mobiltelefon war vorgetäuscht

bei Georg Kost

52-Jährige erwartet nun eine Anzeige wegen Vortäuschens einer Straftat

Symbolfoto. infopress24.de

BAD LIEBENZELL, 30.03.2022 (pol) – Nur vorgetäuscht war offensichtlich der Raub eines Mobiltelefons am Samstag in Bad Liebenzell. Wie die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizeidirektion Calw ergaben, hatte die angebliche Geschädigte bei der Anzeigenaufnahme die Unwahrheit gesagt. Zwischenzeitlich räumte die 52-Jährige gegenüber den Ermittlern ein, dass sie weder überfallen worden sei, noch habe jemand ihr Mobiltelefon gestohlen.
Ursprünglich hatte die Frau behauptet, dass ein Unbekannter ihr das Mobiltelefon aus der Hand gerissen und sie derart geschuckt hätte, dass sie gestürzt sei. Der Grund, warum sie offensichtlich die Unwahrheit geäußert hatte, könnte möglicherweise schlicht sein, dass sie ihr Mobiltelefon verloren hatte und dieses wiederbekommen wollte. Die 52-Jährige erwartet nun selbst eine Anzeige wegen Vortäuschens einer Straftat. Dies kann grundsätzlich eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe nach sich ziehen.