
Ein arbeitsreicher Samstagvormittag hat die Einsatzkräfte der Gesamtwehr Tiefenbronn gleich zweimal auf den Plan gerufen. Symbolfoto infopress24.de
TIEFENBRONN, 02.05.2026 (rsr) – Ein arbeitsreicher Samstagvormittag hat die Einsatzkräfte der Gesamtwehr Tiefenbronn gleich zweimal auf den Plan gerufen. Innerhalb weniger Stunden rückten die Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste zu zwei unterschiedlichen Lagen in den Ortsteilen Lehningen und Tiefenbronn aus.
Beide Lagen konnten zügig abgearbeitet werden, ohne dass Personen zu Schaden kamen.

Gasgeruch wurde am Samstagvormittag in einem Haus in Lehningen festegestellt. Foto Feuerwehr
Gegen 9 Uhr wurde die Feuerwehr mit dem Alarmstichwort „Gas im Gebäude“ nach Lehningen alarmiert. In einem Wohnhaus war im Keller Gasgeruch festgestellt worden. Die Einsatzkräfte stellten umgehend die Gaszufuhr ab und überprüften das Gebäude sowie die betroffenen Räume. Messungen dienten dazu, eine mögliche Gefährdung für die Bewohner auszuschließen.
Parallel dazu evakuierte die Polizei vorsorglich angrenzende Häuser.
Die betroffenen Anwohner mussten ihre Wohnungen zeitweise verlassen, um Risiken durch eine mögliche Gaskonzentration zu vermeiden. Auch Kräfte des Roten Kreuzes Tiefenbronn waren vor Ort und unterstützten die Maßnahmen. Nachdem die Situation unter Kontrolle war, konnte der Energieversorger die weiteren Arbeiten übernehmen.

Weithin war die Rauchwolke, hervorgerufen durch einen Heckenbrand, zu sehen. Foto Feuerwehr
Noch während die Einsatzfahrzeuge wieder einsatzbereit gemacht wurden, folgte kurz vor 11 Uhr der nächste Alarm. Diesmal rückte die Gesamtwehr mit dem Stichwort „Hecke am Gebäude brennt“ in den Ortsteil Tiefenbronn aus. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand eine Gartenhecke bereits in Vollbrand.
Die Flammen wurden unter Atemschutz mit drei C-Rohren bekämpft und rasch eingedämmt. Ein Übergreifen auf das angrenzende Wohnhaus konnte verhindert werden. Allerdings war Rauch in das Gebäude eingedrungen, weshalb eine maschinelle Belüftung notwendig wurde. Die Bewohner konnten das Haus selbstständig verlassen, verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand.
