Maibaumtradition verbindet Gemeinden

Feuerwehr sorgt für gelebtes Brauchtum

bei Georg Kost

Aufstellen des Maibaum in Tiefenbronn. Foto Feuerwehr

NEUHAUSEN/TIEFENBRONN, 02.05.2026 (rsr) – Mit dem Beginn des Wonnemonats Mai wurde auch in diesem Jahr in vielen Orten eine der lebendigsten Traditionen Süddeutschlands gepflegt: das Aufstellen des Maibaums. Was vielerorts mit Musik, Tanz und geselligem Beisammensein verbunden ist, wurde auch in den Gemeinden Neuhausen und Tiefenbronn eindrucksvoll umgesetzt.

In den Neuhausener Ortsteilen Steinegg und Schellbronn übernahmen traditionell die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr die Aufgabe, die kunstvoll geschmückten Maibäume sicher und routiniert aufzurichten. Mit vereinten Kräften und viel Erfahrung wurde der Baum – oft noch ganz klassisch mit Muskelkraft und sogenannten „Schwalben“ – in die Höhe gebracht. Zahlreiche Zuschauer verfolgten das Geschehen und honorierten den Einsatz mit Applaus.

Aufstellen des Maibaum in Tiefenbronn. Foto Feuerwehr
Aufstellen des Maibaum in Steinegg. Foto Feuerwehr
Aufstellen des Maibaum in Schellbronn. Foto Fritz Stumpp

Auch in der Gemeinde Tiefenbronn wurde der Maibaum feierlich gestellt. Hier wie dort ist das Ereignis weit mehr als ein bloßer Akt des Brauchtums: Es ist ein Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft, ein Symbol für Zusammenhalt und ein sichtbares Zeichen für den Frühling. Begleitet von Musik, kleinen Festen und kulinarischen Angeboten entwickelte sich rund um das Maibaumstellen eine gesellige Atmosphäre, die Jung und Alt gleichermaßen anzog.

Der geschmückte Baum, oft verziert mit bunten Bändern, Zunftzeichen oder Wappen, überragt nun die Ortsmitte und setzt ein weithin sichtbares Zeichen. Er steht sinnbildlich für Wachstum, Lebensfreude und die Verbundenheit zur Region.

Gerade in Baden-Württemberg und Bayern hat diese Tradition eine lange Geschichte und wird mit großem Engagement gepflegt. Dass insbesondere die örtlichen Feuerwehren eine zentrale Rolle übernehmen, unterstreicht ihren festen Platz im gesellschaftlichen Leben der Gemeinden.
So bleibt das Maibaumstellen nicht nur ein kulturelles Ritual, sondern auch ein lebendiger Ausdruck gelebter Gemeinschaft – Jahr für Jahr aufs Neue.
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