
Spezialisten in Schutzkleidung führten die Messung durch. Foto: Kniep/Stadt Vaihingen/Enz
VAIHINGEN AN DER ENZ/KREIS LUDWIGSBURG, 05.04.2026 (pm) – Ein verdächtiger Gegenstand in einem Wohngebiet hat am Ostersonntag einen umfangreichen Einsatz von Feuerwehr, Rettungskräften und Polizei ausgelöst. Für die Bevölkerung bestand jedoch zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr.
Gegen 16:30 Uhr entdeckten zwei Anwohner im Wohngebiet „Am Wolfsberg“ in ihrem Vorgarten ein kleines Fläschchen, das mit dem Namen eines potenziellen Gefahrenstoffs beschriftet war. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass es sich um einen gefährlichen Inhalt handelte, wurden umgehend Einsatzkräfte alarmiert und ein Strahlenschutz-Einsatz eingeleitet.
Insgesamt waren rund 140 Feuerwehrleute aus dem gesamten Landkreis im Einsatz, darunter auch speziell geschulte Kräfte für Gefahrgut- und Strahlenschutzlagen. Der Bereich wurde abgesichert, während Einsatzkräfte in Schutzkleidung das Behältnis untersuchten. Parallel dazu führten sie Messungen durch, die jedoch keine erhöhte Strahlenbelastung ergaben – weder am Fundstück selbst noch in der Umgebung.
Nach Abschluss der Untersuchungen konnten die betroffenen Anwohner in ihre Häuser zurückkehren. Das Fläschchen wurde anschließend von Fachleuten des baden-württembergischen Umweltministeriums abtransportiert. Dort wird es geöffnet, bei Bedarf dekontaminiert und fachgerecht entsorgt.
Der Einsatz sorgte zeitweise für Verunsicherung im Wohngebiet, verlief jedoch ohne Zwischenfälle. Oberbürgermeister Uwe Skrzypek-Muth dankte den Einsatzkräften für ihren Einsatz am Osterfeiertag.
