Nachtumzug in Schellbronn war Publikumsmagnet

bei Georg Kost

Jedem zur Freud` und niemand zu Leid

In Narrenhand war am Samstag die Bietgemeinde Schellbronn, wo der Narrenbund Schellau zum 21. Nachtumzug geladen hatte. Foto infopress24.de

NEUHAUSEN – SCHELLBRONN, 11.01.2020 (rsr) – Nachdem es der Wettergott mit den Narren im Biet beim 20. Nachtumzug in Schellbronn im vergangen Jahr wahrlich nicht gut gemeint hatte, zeigte er sich am Samstag versöhnlich. Bei angenehmen Temperaturen ging der Nachtumzug im Schellau-Land trocken über die Bühne. Tausende von Besucher säumte die Umzugstrecke, um mit den über 2000 Hästräger und Guggenmusiker, verteilt auf exakt 80 Gruppen, Straßenfasnet pur zu feiern.

Schon lange vor dem Umzug mit dem traditionellen Zunftmeisterempfang in der Schwarzwaldhalle, zudem Präsident Jens Machirius und Prinzessin Anika I. geladen hatten und später im Narrendorf, sowie in den Zelten und vielen Ständen entlang der Umzugstrecke, herrschte überaus reger Betrieb. Der Schellbronner Nachtumzug, der einzige in der Region, entwickelte sich auch in seiner 21. Auflage wieder zu einem Publikumsmagnet. Entsprechend fiebern Narren aus allen Himmelsrichtungen auf diesen Event schon seit Wochen hin. So auch Fabian Ochs, der zusammen mit Ronja Becker beim Tribühnenwagen in der Ortsmitte den Umzug moderierte und so manchen Narrenruf in den Schellbronner Nachthimmel riefen. Ob dies auch im nächsten Jahr noch der Fall sein wird steht noch in den Sternen. Angeblich will sich Fabian Ochs zurückziehen, so jedenfalls wird aus der Gerüchteküche berichtet.

Stimmung
Frohsinn
Nachtumzug Fotos infopress24.de

Getreu dem Motto: „Jedem zur Freud` und niemand zu Leid“ war die Stimmung vor, während und nach dem Umzug ausgesprochen gut. Zuweilen allerdings vergaß der eine und andere Hästräger diesen selbstverständlichen Grundsatz.
Und auch der übermäßige Alkoholkonsum, vornehmlich durch jüngeren Besucher blieb nicht aus. So macher der erlebte den Umzug schon gar nicht mehr.    < Bildernachlese >