
Symbolfoto: infopress24.de
PFORZHEIM, 17.10.2026 (pm/rsr) – Auf Autofahrer zwischen Pforzheim und Huchenfeld kommen ab Montag, 19. Oktober, erhebliche Verkehrseinschränkungen zu. Das Regierungspräsidium Karlsruhe erneuert auf der Landesstraße 574 die Fahrbahndecke auf einer Länge von rund 3,6 Kilometern. Die Arbeiten erfolgen in zwei Bauabschnitten unter Vollsperrung und sollen voraussichtlich am 30. November abgeschlossen sein.
Der Straßenbelag weist auf größeren Teilflächen poröse Stellen, Risse und Flickstellen auf. Um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten und weitere Schäden am Straßenoberbau zu verhindern, wird die Fahrbahn grundlegend saniert.
Die Arbeiten umfassen die Erneuerung der Asphaltdeckschicht auf der gesamten Strecke. An besonders schadhaften Stellen wird zusätzlich die darunterliegende Asphalttragschicht ausgetauscht. Wo sich die Fahrbahn erheblich gesetzt hat, muss punktuell auch die Schottertragschicht erneuert werden.
Zwei Bauabschnitte unter Vollsperrung
Der Sanierungsbereich beginnt am Kupferhammer in Pforzheim an der B 463 und endet etwa 100 Meter hinter der Einmündung der Industriestraße in Huchenfeld.
Im ersten Bauabschnitt wird die L 574 vom Kupferhammer bis zur Mitte des Haupteingangs der Parkplatzanlage des Landgasthofs Hoheneck saniert. Die Arbeiten beginnen voraussichtlich am 19. Oktober und sollen am 9. November abgeschlossen sein.
Unmittelbar anschließend folgt der zweite Bauabschnitt. Er reicht vom Landgasthof Hoheneck bis rund 100 Meter hinter die Einmündung der Industriestraße in Huchenfeld. Für diesen Abschnitt sind die Arbeiten vom 9. bis zum 30. November vorgesehen. An diesem Tag soll die Strecke wieder für den Verkehr freigegeben werden.
Umleitungen führen durch das Würmtal und das Biet
Während der Bauarbeiten wird der Verkehr zwischen Huchenfeld und Pforzheim über die Würmstraße, die Würmer Hauptstraße und die Würmtalstraße umgeleitet.
Für den Schwerverkehr gilt eine andere Route. Wegen der Gewichtsbeschränkung auf der Würmbrücke führt die Umleitung von Huchenfeld in Richtung Hohenwart und von dort weiter über Schellbronn, Hamberg, Steinegg und Tiefenbronn nach Pforzheim.
Auch auf der B 463 müssen sich Verkehrsteilnehmer auf Einschränkungen einstellen. Zwischen dem Kupferhammer und der Einmündung der L 574 wird der Verkehr zunächst für etwa sieben Tage abwechselnd in beiden Fahrtrichtungen einspurig an einer Ampel vorbeigeführt. In der anschließenden, voraussichtlich 14 Tage dauernden Bauphase soll der Verkehr zweistreifig und ohne zusätzliche Ampelanlage abgewickelt werden.
Land trägt Kosten von 650.000 Euro
Das Regierungspräsidium Karlsruhe führt die Sanierung über sein Baureferat Süd durch. Die Kosten belaufen sich auf rund 650.000 Euro brutto. Sie werden vollständig vom Land Baden-Württemberg übernommen.
