Bürgermeisterwahl in Wurmberg: Amtsinhaber Teply einziger Bewerber

bei Georg Kost

Bürgermeister Jörg-Michael Teply ist bereit für eine dritte Amtszeit. Foto. Georg Kost

WURMBERG, 22.12.2025 (rsr) – Mit dem Ablauf der Bewerberfrist am Montag um 18 Uhr ist die Bürgermeisterwahl in Wurmberg formell eingeleitet. Der Wahltermin ist auf den 18. Januar 2026 festgesetzt.
Innerhalb der Frist ging ausschließlich die Bewerbung des amtierenden Bürgermeisters Jörg-Michael Teply ein. Damit steht fest, dass Teply als einziger Kandidat auf dem Stimmzettel erscheinen wird. Der stellvertretende Bürgermeister Michael Britsch bestätigte am Montagabend, dass bis zum Fristende keine weiteren Bewerbungen eingereicht wurden. Der Gemeindewahlausschuss befasste sich noch am Abend mit dem weiteren Wahlverfahren.
Teply hatte bereits frühzeitig seine erneute Kandidatur angekündigt. Er begründete diesen Schritt mit der positiven Zusammenarbeit mit Gemeinderat, Verwaltung und Bürgerschaft.

Die öffentliche Kandidatenvorstellung ist für den 8. Januar 2026 in der Turn- und Festhalle vorgesehen. Die eigentliche Wahl findet am 18. Januar statt.
Auch bei nur einem Bewerber ist die Wahl rechtlich nicht automatisch entschieden. Die Bürgermeisterwahl erfolgt nach den Grundsätzen der Mehrheitswahl. Erforderlich ist im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit der gültigen Stimmen. Wird diese nicht erreicht, kommt es zu einem zweiten Wahlgang, in dem die einfache Mehrheit genügt.
Bei einer Wahl mit nur einem Kandidaten gelten besondere Regelungen für die Stimmabgabe. Ein unveränderter Stimmzettel wird als Stimme für den Bewerber gewertet. Wird der Name gestrichen oder der Stimmzettel anderweitig verändert, ist die Stimme ungültig. Darüber hinaus erlaubt das baden-württembergische Wahlrecht, bei einem Einzelkandidaten einen weiteren Namen handschriftlich auf den Stimmzettel zu setzen.

Der parteilose Jörg-Michael Teply steht seit 2010 an der Spitze der Gemeinde Wurmberg. Zuvor war er dort als Hauptamtsleiter tätig. Bei der Bürgermeisterwahl 2018 wurde er mit 97,53 Prozent der gültigen Stimmen in seine zweite Amtszeit gewählt. Mit der Wahl im Januar bewirbt er sich nun um eine dritte Amtsperiode.