Wurmberger Gemeindewald steht gut da 

Gemeinderat verabschiedet Forstwirtschaftsplan 2026

bei Georg Kost

Der Forst-Bewirtschaftungsplan stand bei der Gemeinderatsitzung in Wurmberg auf der Tagesordnung. Symbolfoto Georg Kost

WURMBERG, 26.12.2025 (rsr)  –  Der Gemeindewald Wurmberg befindet sich in einem insgesamt stabilen Zustand. Dies wurde in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats deutlich, in der der Bewirtschaftungsplan für das Jahr 2026 einstimmig verabschiedet wurde. Der Forstwirtschaftsplan weist ein ausgeglichenes Ergebnis mit einem leichten Plus aus und unterstreicht damit die nachhaltige und wirtschaftlich verantwortungsvolle Bewirtschaftung der 131 Hektar großen Waldfläche.

Der von Forstamtsleiter Andreas Roth vom Landratsamt Enzkreis vorgestellte Forstwirtschaftsplan schließt bei Gesamterlösen von 46.521 Euro mit einem Überschuss von 389 Euro ab. Den größten Anteil an den Einnahmen stellen die Holzerlöse dar, die sich auf 41.986 Euro belaufen. Dem gegenüber stehen Gesamtkosten in Höhe von 33.863 Euro.

Für Maßnahmen zur Erhaltung und Förderung der ökologischen Funktionen des Gemeindewaldes sind 5.851 Euro eingeplant. Weitere 5.634 Euro entfallen auf die sozialen Funktionen des Waldes, insbesondere auf die Verkehrssicherung sowie den Forstservicebeitrag. Diese Investitionen tragen dazu bei, den Wald sowohl als Naturraum als auch als Erholungs- und Nutzungsfläche langfristig zu sichern.

Das zu Ende gehende Jahr bewertete Forstamtsleiter Andreas Roth insgesamt als positiv für den Wald. Entscheidend sei das kontinuierliche und vorausschauende Handeln der Forstwirtschaft gewesen, das auch künftig fortgesetzt werden solle, um den Gemeindewald nachhaltig zu stärken und zu erhalten.
Auf Nachfrage aus dem Ratsgremium ging Roth auch auf das Thema Schadholz ein. Rückblickend sei das Jahr aus Sicht des Borkenkäfers nicht ideal gewesen, da im Wald mehr Feuchtigkeit als Trockenheit vorgeherrscht habe.

Auch Bürgermeister Jörg-Michael Teply schätzte den Zustand des Wurmberger Waldes insgesamt als gut ein. Für das Jahr 2026 regte er eine gemeinsame Waldbegehung an, um sich vor Ort ein Bild von der weiteren Entwicklung des Gemeindewaldes zu machen.