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STUTTGART, 16.08.2026 (pm) – Die Zahl der Sterbefälle in Baden-Württemberg ist im Jahr 2025 weiter gesunken. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes starben im vergangenen Jahr rund 117.500 Menschen. Das waren knapp 1.100 Todesfälle beziehungsweise 0,9 Prozent weniger als im Jahr 2024. Damit setzte sich der rückläufige Trend bereits zum dritten Mal in Folge fort. Zuvor war die Zahl der Sterbefälle zwischen 2016 und 2022 kontinuierlich angestiegen. Besonders deutlich zeigte sich diese Entwicklung während der Corona-Pandemie in den Jahren 2020 bis 2022.
Bei den Männern fiel der Rückgang mit 1,4 Prozent etwas stärker aus als bei den Frauen, deren Sterbefallzahl um 0,4 Prozent sank. Insgesamt starben 2025 rund 58.600 Männer und 59.000 Frauen.
Die meisten männlichen Verstorbenen erreichten das 86. Lebensjahr. Bei den Frauen lag der höchste Anteil der Sterbefälle im 87. Lebensjahr.
Auch im Jahresverlauf zeigten sich deutliche Unterschiede. Mit rund 11.500 Todesfällen wurde der höchste Wert im Januar verzeichnet. Die niedrigste Zahl registrierten die Statistiker im September mit rund 8.500 Sterbefällen.
Parallel zur absoluten Zahl der Sterbefälle ging auch die altersstandardisierte Sterblichkeit zurück. Sie sank gegenüber dem Vorjahr um 3,3 Prozent auf 881 Sterbefälle je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Im Jahr 2024 hatte dieser Wert noch bei 911 gelegen.
Die höchste Sterblichkeit wurde in der Altersgruppe der Menschen ab 90 Jahren festgestellt. Dort kamen auf 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner rund 22.500 Sterbefälle. Am niedrigsten war die Sterblichkeit in der Altersgruppe der Fünf- bis unter Zehnjährigen mit sechs Sterbefällen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner.
