Reizstoff an Schule versprüht

Ermittlungen wegen Körperverletzungsdelikten dauern an

bei Georg Kost

Symbolfoto: infopress24.de

LEONBERG, 11.03.2026 (pol) – Mutmaßlich aus einem Streit und gegenseitigen Schlägen zwischen einer Schülerin und einem Schüler heraus, der letztlich darin gipfelten, dass der Schüler einen Reizstoff versprühte, kam es am Dienstag zu einem Einsatz für den  Rettungsdienst sowie der Polizei an einer Schule in der Lindestraße in Leonberg. Der Vorfall ereignete sich gegen 14 Uhr.
Insgesamt befanden sich 143 Personen, darunter Schülerinnen, Schüler, Lehrkräfte und weiteres Personal im Schulgebäude. Alle Personen mussten, nachdem im Eingangsbereich ein Reizstoff versprüht worden war, das Gebäude verlassen. 18 Schülerinnen und Schüler sowie vier Erwachsene erlitten leichte Verletzungen, wie Atemwegsreizungen und Übelkeit. Sie wurden vom Rettungsdienst behandelt. Weiterführende Behandlungen im Krankenhaus waren nicht notwendig.

Die übrigen nicht verletzten Personen wurden durch die Schulleitung in einer Sporthalle betreut. Gegen 15.30 Uhr konnten die Betreuungsmaßnahmen beendet werden. Alle Eltern wurden über den vorliegenden Sachverhalt informiert. Die Schülerinnen und Schüler wurden im weiteren Verlauf abgeholt oder traten ihren Heimweg selbstständig an. Das durch die Feuerwehr überprüfte und belüftete Schulgebäude wurde zeitgleich wieder frei gegeben. Unter anderem befanden sich auch der Oberbürgermeister Degode und ein Mitarbeiter des Bevölkerungsschutzes vor Ort. Die Ermittlungen wegen Körperverletzungsdelikten dauern an.