
ProSieben-Redakteurin Monique Neubauer mit ihrem Team beim Interview mit Dieter Leicht und Bürgermeister Frank Spottek. (v.l.n.r) Foto: Pro7
TIEFENBRONN-LEHNINGEN, 24.01.2026 (rsr) – Eine erhobene Hand, tief verwurzelt in der Geschichte des Ortes, rückt Lehningen und damit die Gemeinde Tiefenbronn in den Fokus eines bundesweiten TV-Publikums. Ein Kamerateam von ProSieben war am Mittwoch im Tiefenbronner Ortsteil Lehningen zu Gast, um für das Magazin „taff“ einen Beitrag über besondere Ortswappen zu drehen.
Die Ausstrahlung ist für Montag, 26. Januar 2026, zwischen 17 und 18 Uhr auf ProSieben vorgesehen, jedoch ohne Gewähr, denn ob der Beitrags tatsächlich am Montag ausgestrahlt wird, entscheidet sich erst am jeweiligen Tag bis 11 Uhr, so der Sender.
Im Mittelpunkt des Drehs stand das Lehninger Ortswappen mit der markanten erhobenen Schwurhand.
Bürgermeister Frank Spottek und Ortshistoriker Dieter Leicht erklärten dem Team um die ProSieben-Redakteurin Monique Neubauer die historische Bedeutung dieses Symbols. Dabei wurde deutlich gemacht, dass es sich um eine Schwurhand handelt und nicht um eine moderne Geste wie ein „High Five“. Ergänzend flossen Meinungen und Reaktionen aus der Bevölkerung ein, die im Ort befragt und gefilmt wurden.

Die Schwurhand, das Ortswappen von Lehningen. Foto: Gemeinde Tiefenbronn
Das Wappen von Lehningen zeigt eine goldene erhobene Hand auf blauem Grund. Diese Darstellung ist bereits seit dem 15. Jahrhundert als Siegel belegt. In der Heraldik (Wappenkunde) steht die Schwurhand für Treue, Verpflichtung und die Bindung an einen feierlichen Eid. Die drei ausgestreckten Finger symbolisieren die Dreifaltigkeit, während die angelegten Finger auf die ernsten Konsequenzen eines Meineids im Mittelalter hinweisen.
Neben Lehningen drehte das ProSieben-Team auch in Ehlenbogen, einem Teilort der Stadt Alpirsbach, wo sich ebenfalls das Wappen mit auffälliger Bildsprache Thema war. Das Ortswappen von Ehlenbogen zeigt einen Ellenbogen mit Faust und ergänzt den Beitrag um ein weiteres historisch geprägtes Beispiel regionaler Heraldik.
