ProSieben-Beitrag aus Tiefenbronn später als geplant

Sendetermin auf Dienstag verschoben

bei Georg Kost

Das Team von ProSieben mit Redakteurin Monique Neubauer (Mitte) zusammen mit Dieter Leicht und Bürgermeister Frank Spottek. Foto:privat

TIEFENBRONN-LEHNINGEN, 26.01.2026 (rsr) – Wer am heutigen Abend auf einen Beitrag aus Tiefenbronn im ProSieben-Magazin „taff“ gehofft hat, muss sich gedulden. Der ursprünglich für heute angekündigte Fernsehbeitrag über das Lehninger Ortswappen wird nicht wie geplant ausgestrahlt. Stattdessen hat der Sender den Ausstrahlungstermin kurzfristig verschoben. Wie die Gemeindeverwaltung mitteilt, informierte ProSieben das Rathaus darüber, dass der Beitrag nun erst am Dienstag in der Sendung „taff“ zu sehen sein soll. „Wir haben die Mitteilung erhalten, dass der taff-Beitrag über das Lehninger Ortswappen bei ProSieben erst morgen und nicht wie geplant heute ausgestrahlt wird“, heißt es aus dem Rathaus. Die Sendung wird zwischen 17 und 18 Uhr ausgestrahlt.

Hintergrund des Beitrags sind Dreharbeiten eines ProSieben-Kamerateams, das am vergangenen Mittwoch im Ortsteil Lehningen zu Gast war. Im Fokus stand – wie schon ausführlich berichtet – das Lehninger Ortswappen mit seiner markanten erhobenen Hand, die tief in der Geschichte des Ortes verwurzelt ist. Für das bundesweit ausgestrahlte Magazin „taff“ beleuchtet der Sender besondere und außergewöhnliche Ortswappen aus ganz Deutschland.

Während der Aufnahmen gaben Bürgermeister Frank Spottek und der Tiefenbronner Ortshistoriker Dieter Leicht ausführliche Einblicke in die historische Bedeutung des Wappens. Dabei wurde insbesondere erläutert, dass es sich bei der dargestellten Hand um eine sogenannte Schwurhand handelt – ein altes Rechtssymbol – und nicht um eine moderne Geste wie ein „High Five“. Ergänzt wurden die Expertenstimmen durch Interviews mit Passantinnen und Passanten, die ihre Eindrücke und spontanen Reaktionen vor der Kamera schilderten.
Mit der Verschiebung des Sendetermins bleibt das Interesse an dem Beitrag ungebrochen. Lehningen und die Gesamtgemeinde Tiefenbronn rücken damit zwar einen Tag später als erwartet, dafür aber umso gespannter in den Blick eines bundesweiten Fernsehpublikums.