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ENZKREIS/NEUENBÜRG, 13.05.2026 (pol/rsr) – Im Fall des mutmaßlichen Tötungsdelikts von Neuenbürg hat das Polizeipräsidium Pforzheim am Mittwoch, 13. Mai, neue Erkenntnisse zum Stand der Ermittlungen veröffentlicht. Im Mittelpunkt standen dabei kriminalpolizeiliche Rekonstruktionsmaßnahmen am ursprünglichen Fundort des Opfers. Die Ermittlungen der Sonderkommission „Motor“ dauern weiterhin mit hoher Intensität an.
Wie gemeldet wurde am Morgen des 25. Februar 2026 ein lebloser Mann aus dem Enzkreis in einem geparkten Fahrzeug am Enzufer in Neuenbürg entdeckt worden. Aufgrund der Gesamtumstände gingen die Ermittlungsbehörden früh von einem Gewaltverbrechen aus.
Zur Aufklärung des Falls richteten Polizei und Staatsanwaltschaft die Sonderkommission „Motor“ ein. Nach umfangreichen und detaillierten Ermittlungen vollstreckten die Ermittler gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Pforzheim am 1. April 2026 mehrere Durchsuchungsbeschlüsse sowie einen Haftbefehl.
Wie Polizei und Staatsanwaltschaft nun mitteilten, haben die weiteren kriminalpolizeilichen Ermittlungen sowie die rechtsmedizinischen Untersuchungen bestätigt, dass der 41-Jährige durch Schüsse getötet wurde.
Zur weiteren Rekonstruktion des Tatgeschehens führte die Sonderkommission „Motor“ am Mittwochvormittag gemeinsam mit Ballistik-Experten des Landeskriminalamts Baden-Württemberg umfangreiche Maßnahmen am damaligen Leichenfundort durch. Dabei wurden insbesondere ballistische Untersuchungen und kriminaltechnische Rekonstruktionen vorgenommen, um den genauen Ablauf der Tat weiter einzugrenzen.
Für die Dauer der Maßnahmen war der Parkplatz am Enzufer über mehrere Stunden abgesperrt. Angaben zu möglichen weiteren Tatverdächtigen oder zum konkreten Tatmotiv machten die Ermittlungsbehörden bislang nicht.
