Gipsy Kings verzaubern ihr Publikum

bei Georg Kost

Weltenbummler in Sachen Musik

Gipsy Kings – Nicolas Reyes © infopress24.de

CALW HIRSAU, 31.07.2018 (rsr/pm) –  Die Geschichte der Gipsy Kings hat schon viele musikalische Höhepunkte geschrieben. Ein neuer wurde jetzt mit dem Gastspiel beim Calwer Klostersommer hinzugefügt. Das Publikum ließ sich nicht lange bitten um den Gipsy Kings mit Beifallstürmen zu huldigen. Beinahe vom ersten Takt weg wurden die Texte mitgesungen, geklatscht und getanzt.  Man merkt es den Gipsy Kinges an: Musik war und ist ihre Leidenschaft und das selbst nach vielen Jahren des Reisens von Konzert zu Konzert. Nicolas Reyes und Lead-Gitarrist Tonino Baliardo und seine Mannen verstehen ihr Handwerk. Traditionelle Flamenco-Rhythmen arrangiert mit westlichen Pop- und Latin-Rhythmen lassen eine unwiderstehlichen Mischung entstehen, die bald keinen mehr der Zuschauer im Klosterhof auf den Stühlen hält. Bamoleo oder Bailia me, um nur zwei Titel zu nennen, ließen das Publikum förmlich explodieren.  

Und ehe man sich versah endet ein außergewöhnlicher Abend, leider viel zu früh.
Calw war für die Gipys Kings vorerst die letzte Station in Europa.  Gleich nach dem Konzert machte sich die Band auf den Weg in die USA, wo sie bis Ende August unterwegs sind, um danach in der Schweiz ihre Gitarren wieder erklingen zu lassen.

Gipsy Kings – Lead-Gitarrist Tonino Baliardo © infopress24.de

<Fotogalerie Calwer Klostersommer 2018 >

„Die Gipsy Kings haben bislang bemerkenswerte zweieinhalb Jahrzehnte an der Spitze verbracht, in einer ganz eigenen Kategorie. Doch in den gelegentlichen Zeiten, in denen sie nicht auf Tour sind, leben die Bandmitglieder immer noch mit ihren Familien in Südfrankreich, dem Gebiet, das ihre Identität und ihren Sound definierte. Jedes Mal kehren sie in ihre isolierte Enklave zurück und stellen dann die Erfahrung von Einwanderern wieder her, die in ein neues Land kommen. Gewiss, ihr Leben ist anders als das ihrer Vorfahren, aber etwas Grundlegendes bleibt noch; Während sie fortfahren, die Welt zu bereisen, neue Kulturen und Stile aufzunehmen, treibt diese Mobilität, Neugier und Anpassung ihre Musik immer voran“.