WeitSicht 2022

Ein Künstlerdialog in Remchingen

bei Georg Kost

Synonym für Kunst und Kultur in der Region

Kunsthistorikerin Regina M. Fischer, die Künstler Uli Gsell und Volker W. Hamann sowie VR Bank-Geschäftsleitungsprokurist Alexander Veltman und der Vorstandsvorsitzende der VR Bank Enz plus, Jürgen Wankmüller. v.l.n.r.:. Foto: VR Bank Enz plus

ENZKREIS/REMCHINGEN, 14.05.2022 (pm) – Zum siebten Mal bietet die VR Bank Enz plus zeitgenössischen Künstlern eine Plattform ihre modernen Werke einem ausgewählten Publikum zu präsentieren. Das Projekt „WeitSicht“ ist mittlerweile ein Synonym für Kunst und Kultur in der Region geworden und bereichert das Veranstaltungsangebot der Bank.
Nach einjähriger coronabedingter „künstlerischer Pause“ bietet die VR Bank Enz plus dieses Frühjahr wieder eine Ausstellung in den lichtdurchfluteten Dachgeschossräumen ihrer Wilferdinger Hauptstelle. Dieses Jahr treten die Künstler Volker W. Hamann und Uli Gsell in künstlerischen Dialog. Kuratorin Regina M. Fischer konnte die beiden Künstler für eine zweitägige Vernissage gewinnen. Geladene kunstinteressierte Gäste kommen am 14. und 15. Mai wieder in den Genuss interessanter Kunstwerke. Anschließend ist ein Teil der Objekte auf Nachfrage noch einige Wochen für die Öffentlichkeit zugängig.

Als regional verwurzelte, kundenorientierte Genossenschaftsbank fühlt sich die VR Bank Enz plus, mit ihren 237 Beschäftigten und vierundzwanzig Bank- und Servicestellen, eng mit den Menschen der Region und der heimischen Wirtschaft verbunden. Dabei versteht sich die Bank nicht nur als Finanzdienstleister, sondern auch als „Partner der Region“. Deshalb unterstützt das Genossenschaftsinstitut auch in großem Umfang Vereine sowie soziale, kirchliche und kulturelle Einrichtungen in ihrem Geschäftsgebiet mit Spenden und würdigt damit deren Engagement vor Ort. Die erste Kunstausstellung „WeitSicht“ im Jahr 2015 initiierte die VR Bank Enz plus auch aus dem Aspekt heraus, selbst einen Beitrag zum kulturellen und künstlerischen Angebot in der Region zu leisten. Genau wie bei der Beratung legt das Genossenschaftsinstitut bei seinen Kunst- und Kulturveranstaltungen einen hohen Wert auf Qualität. Die VR Bank Enz plus bietet den Künstlern eine adäquate Plattform ihre Werke zu präsentieren und begegnet damit der Kunst mit derselben Wertschätzung, die sie auch ihren Mitgliedern und Kunden entgegenbringt.

Die WeitSicht verspricht deshalb auch 2022 wieder eine interessante Ausstellung mit qualitativ hochwertigen Exponaten der beteiligten Künstler zu werden. Das eröffnet Kunst- und Kulturfreunden die Chance die VR Bank Enz plus in ungezwungener Atmosphäre auch von einer anderen Perspektive heraus zu betrachten.

 

Die Künstler

Volker W. Hamann (geb. 1962), der vor einiger Zeit schon einmal seine Dunkellicht-Fotografien in der VR Bank Enz plus zeigte, überrascht diesmal mit neuen Arbeiten. In den letzten Jahren entwickelte der Künstler eine völlig neuartige und einzigartige künstlerische Ausdrucksform – die VISBCOR-Technik. Dabei bearbeitet er die Rückseiten von Acrylplatten zunächst mit der Kettensäge. Die dadurch entstandenen Strukturen werden dann mit farbigen Pigmenten gestaltet. Diese Arbeiten wechseln, fast wie Hologramme, je nach Blickwinkel ihre Farbigkeit.
https://www.volkerwhamann.de/

Der Bildhauer Uli Gsell (geb. 1967) arbeitet in Stein. In seinen abstrakten Skulpturen setzt er bearbeitete, gleichwertig mit unbearbeiteten Partien ins Verhältnis. Kantige tektonische Elemente kontrastieren so die naturbelassenen Oberflächen, die eher gerundet wie eine Haut erscheinen. Zuweilen ist die Ursprungs-Gestalt eines Findlings noch deutlich erkennbar, in anderen Arbeiten arbeitet der Bildhauer gänzlich aus dem Block und schafft vollständig autonome würfelige oder hochrechteckige Formen. In Werkgruppen wie „Häuser“, „Türme“ oder „Schädel“ lotet Gsell die Wirkung von Positiv- und Negativformen und ihr Verhältnis zum Raum aus.
https://1.uli-gsell.de/