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Kunsthandwerkermarkt in Weil der Stadt: Tradition und Innovation vereint Kunst der „Lost Generation“ im Stadtbild Hier wird Geschichte lebendig Wie Gesellschaften auf politische Umbrüche reagieren und welche Rolle jeder Einzelne darin spielt.
Datum/Zeit
Veranstaltung
30.05.2026-31.05.2026
Kunsthandwerkermarkt Weil der Stadt
Der Kunsthandwerkermarkt in Weil der Stadt öffnet seine Pforten und lädt Besucher dazu ein, die Vielfalt handwerklichen Könnens zu entdecken. In den idyllischen Kulissen der Badtorstraße und des Viehmarktplatzes präsentieren rund 80 Aussteller aus verschiedenen Gewerken ihre einzigartigen Anfertigungen.
Die Vielfalt spiegelt sich in den unterschiedlichsten Gewerken wider, darunter Holz, Metall, Keramik, Stein, Glas, Textil, Leder und Schmuck. Von Quereinsteigern bis hin zu Meistern ihres Handwerks präsentieren die Aussteller gestaltete, dekorative und nützliche Objekte – zeitlos wie modisch, traditionell und zeitgenössisch. Viele der Aussteller legen großen Wert auf ökologische Produktion, manchmal unter Verwendung recycelter Materialien.
Besondere Highlights sind unter anderem eine Bonbonmanufaktur sowie handgefertigte Holzsaxophone und Messer. Wie immer mit dabei die Kinderwerkstatt. An zahlreichen Ständen werden zudem Vorführungen angeboten, bei denen Besucher die Möglichkeit haben, den Kunsthandwerkern bei ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen.
Neben dem Angebot zum Kaufen wird für das leibliche Wohl gesorgt. Ein vielfältiges gastronomisches Angebot auf dem Viehmarktplatz, das auch vegetarische Optionen umfasst. Der Kunsthandwerkermarkt in Weil der Stadt verspricht ein inspirierendes Erlebnis für die ganze Familie, bei dem Tradition und Innovation aufeinandertreffen.
Der Parkplatz des E-Centers in der Hermann-Schnaufer-Straße 7 steht Besuchern an beiden Veranstaltungstagen kostenlos und ohne zeitliche Beschränkung zur Verfügung.
31.05.2026
11:00-12:00
Ein Kunstspaziergang durch Pforzheim
. Im Rahmen der Ausstellung „Zwischen Zeiten. Kunst aus Pforzheim 1900 bis 1950“ lädt die Pforzheim Galerie in Kooperation mit dem Wirtschafts- und Stadtmarketing Pforzheim am Sonntag, 31. Mai, um 11 Uhr zu einer Tour durch die Stadt mit Kuratorin Christina Klittich ein. Dabei können die Teilnehmenden Kunst aus dieser Zeit im Stadtbild entdecken. Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung erforderlich.
Der Stadtspaziergang startet am Vogelbrunnen in der Zähringeralle/ Ecke Salierstraße. Dabei werden Werke von Künstlerinnen und Künstlern in den Blick genommen, die zwischen Kaiserreich, Weltkriegen und Diktatur gelebt und gearbeitet haben. Zugleich wird von den Lebenswegen der Kunstschaffenden erzählt, die von Aufbruch, Einschränkung und Neuanfang geprägt waren. Auf den Spuren dieser Künstlerinnen und Künstler führt der Stadtspaziergang zu Orten, an denen ihre Geschichten, Werke und Lebenswege bis heute sichtbar sind.
Eine Anmeldung kann über die Tourist-Info Pforzheim, per E-Mail an tourist-info@pforzheim.de oder telefonisch unter der Nummer 07231 393700, erfolgen. Auch eine Online-Anmeldung ist über den folgenden Link möglich: www.visit-pforzheim.de/buchen (Rubrik „Stadtführungen“). Weitere Infos zur Ausstellung www.pforzheim.de/pfg
31.05.2026
14:00-15:30
Historische Stadtführung
Zur historischen Spurensuche mit unseren ausgebildeten Stadtführern gehört eine Besichtigung des mittelalterlichen Stadtkerns mit Stadtmauer, Wehrtürmen und Stadttoren.
Die Teilnehmer tauchen tief in die Geschichte der ehemaligen Freien Reichsstadt ein und erfahren faszinierende Details über ihre berühmten Söhne, wie den Astronomen und Mathematiker Johannes Kepler sowie den württembergischen Reformator Johannes Brenz.
Der Treffpunkt für den Rundgang am Sonntag, den 31. Mai um 14:00 Uhr, ist unter den Rathausarkaden am Marktplatz 4, 71263 Weil der Stadt. Die Dauer beträgt in etwa 1,5 Stunden. Erwachsene bezahlen 6 €, Kinder bis 14 Jahre sind frei.
Teilnahmebedingungen: Bitte beachten Sie, dass eine Teilnahme nur nach vorheriger Ticketbuchung unter www.weil-der-stadt.de oder vorab in der Stadt- & Tourist-Info möglich ist.
31.05.2026
14:00-17:00
„UnHeil in Weil“ – Eine Ausstellung über Anpassung, Dynamik und Erinnerung
Mit der Sonderausstellung „UnHeil in Weil – die Entwicklung in Weil der Stadt in den 1930er-Jahren“ öffnet das Stadtmuseum Weil der Stadt den Blick auf eine Phase lokaler Geschichte, die lange nur zögerlich aufgearbeitet wurde. Die Ausstellung setzt dabei bewusst auf eine quellengestützte Darstellung und ordnet die Entwicklungen vor Ort in die übergeordneten politischen Prozesse der Zeit ein. Sie will weder anklagen noch vereinfachen, sondern nachvollziehbar machen, wie tiefgreifend sich eine Gesellschaft innerhalb kürzester Zeit verändern konnte.
„UnHeil in Weil“ ist damit mehr als eine historische Dokumentation. Die Ausstellung bietet einen differenzierten Zugang zu einem lokalen Beispiel nationalsozialistischer Herrschaft und eröffnet zugleich Raum für eigene Reflexion.
Zu sehen ist sie im Stadtmuseum Weil der Stadt, jeweils sonntags von 14 bis 17 Uhr bei freiem Eintritt.
Führungen für Gruppen und Schulklassen werden ebenfalls angeboten.
