Datum/Zeit
19.04.2026
14:00-17:00
Mit der Sonderausstellung „Eine Kleinstadt unterm Hakenkreuz“ widmet sich der Heimatverein Weil der Stadt e.V. einem bedeutenden Kapitel der lokalen Geschichte. Ab dem 18. April 2026 ist die Ausstellung im Stadtmuseum Weil der Stadt zu sehen und bietet eine differenzierte Auseinandersetzung mit der Zeit des Nationalsozialismus in Weil der Stadt. Anhand überlieferter Quellen und eindrucksvoller Bilddokumente zeichnet die Präsentation die Entwicklungen der 1930er-Jahre nach. Sie ordnet die lokalen Ereignisse in den größeren historischen Kontext der Krisenjahre der Weimarer Republik, der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten sowie der Gleichschaltung und Verbreitung völkischer und rassistischer Ideologien ein.
Eröffnung mit Einblicken in die Entstehung der Ausstellung:
Die feierliche Ausstellungseröffnung findet am Samstag, 18. April 2026 statt. Besucherinnen und Besucher erhalten dabei die Gelegenheit, mehr über die Konzeption und Entstehung der Ausstellung zu erfahren und diese gemeinsam mit den Ausstellungsmachern zu besichtigen. Die Eröffnung am Samstag ist aufgrund der begrenzten Platzzahl bereits ausgebucht.
Ab Sonntag, 19. April 2026, ist die Sonderausstellung regulär für die Öffentlichkeit zugänglich. Sie kann zu den üblichen Museumsöffnungszeiten besucht werden:
- Sonntags: 14:00 bis 17:00 Uhr
- Eintritt: frei
Ergänzend wird im Videoraum ein rund 15-minütiger Einführungsfilm gezeigt, der in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv entstanden ist und zusätzliche historische Einblicke bietet.
Die Ausstellung lädt dazu ein, sich kritisch mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen und die Auswirkungen der nationalsozialistischen Herrschaft auf das Leben in einer süddeutschen Kleinstadt zu reflektieren.
