Umbauen statt abreißen: KEN zeigt Wege zum nachhaltigen Bauen

bei Georg Kost

Symbolfoto: infopress24.de

NEUHAUSEN, 25.09.2026 (pm/rsr) – Ein Gebäude energetisch auf den neuesten Stand bringen, natürliche Baustoffe einsetzen und zugleich den Charakter eines gewachsenen Ortsbildes erhalten – nachhaltiges Bauen beginnt nicht zwangsläufig mit einem Neubau. Unter dem Motto „Der Umbau als Normalfall“ widmet sich die Klima- und Energiegruppe Neuhausen (KEN) am Mittwoch, 30. September, den Möglichkeiten, bestehende Gebäude zukunftsfähig weiterzuentwickeln.

Von 19 Uhr bis etwa 20.30 Uhr geht es in der Theaterschachtel in der Pforzheimer Straße um konkrete Fragen, die sich bei einer energetischen Sanierung oder einem Umbau stellen. Im Mittelpunkt steht der Erhalt vorhandener Bausubstanz. Nach Auffassung der KEN lassen sich damit Ressourcen schonen und gleichzeitig ortsbildprägende Gebäude und Strukturen bewahren.

Vier kompakte Impulsvorträge beleuchten unterschiedliche Bereiche des nachhaltigen Bauens und Sanierens. Andreas Bock, Dipl.-Ing. (FH) und Energieeffizienz-Experte, informiert zunächst über den aktuellen Stand der BAFA- und KfW-Förderprogramme. Anschließend zeigt er anhand eines Fertighauses, welche Möglichkeiten eine energetische Sanierung bietet.

Mit natürlichen Baustoffen und der Anpassung an den Klimawandel beschäftigt sich Malte Könne, M.A. Architektur. Unterstützt wird dieser Themenbereich durch die KIT-Materialbibliothek: Muster natürlicher Baustoffe können bei der Veranstaltung unmittelbar betrachtet werden.
Den vierten Schwerpunkt bilden moderne Heizsysteme. Kälteanlagenbauermeister Ingo Wegener widmet sich diesem Bereich in einem vertiefenden Vortrag.

Die Veranstaltung findet in der Theaterschachtel, Pforzheimer Straße 1, in Neuhausen statt. Der Eintritt ist frei. Für die bessere Planung bittet die KEN um eine Anmeldung per E-Mail an ken-gruppe@gmx.de.