Tularämie-Gefahr bei Feldhasen

Jäger warnen vor Kontakt mit Wildtieren

bei Georg Kost

Symbolfoto: infopress24.de

ALTHENGSTETT, 23.08.2026 (pm) – In Althengstett ist ein an Tularämie erkrankter Feldhase entdeckt worden. Das tote Tier wurde im Bereich der Bergstraße aufgefunden. Die örtlichen Jäger informieren deshalb über die sogenannte Hasenpest und rufen insbesondere Hundehalter und Spaziergänger zu erhöhter Vorsicht auf.

Bei Tularämie handelt es sich um eine bakterielle Infektionskrankheit, die von Tieren auf den Menschen übertragen werden kann. Eine Erkrankung kann auch schwerwiegend und in seltenen Fällen lebensbedrohlich verlaufen. Zu den möglichen Symptomen zählen Fieber sowie Kopf- und Gliederschmerzen. Auch eine Schwellung der Lymphknoten kann auftreten. Neben Menschen können sich auch Hunde infizieren.

Um das Infektionsrisiko möglichst gering zu halten, sollten Hunde derzeit insbesondere im Bereich von Wildtierlebensräumen an der Leine geführt werden. Von besonderer Bedeutung ist zudem, tote Wildtiere keinesfalls anzufassen. Dies gilt vor allem für Feldhasen und Nagetiere, bei denen eine Infektion mit Tularämie nicht ausgeschlossen werden kann.

Wer ein verendetes Wildtier entdeckt, sollte Abstand halten und den Fund umgehend dem zuständigen Jäger oder der zuständigen Behörde melden. Damit lässt sich verhindern, dass Menschen oder Haustiere unnötig mit möglicherweise infizierten Tieren in Kontakt kommen.