BADEN-WÜRTTEMBERG, 24.03.2026 (pm) – Die Steuereinnahmen der Städte und Gemeinden Baden-Württembergs sind nach Angaben der vierteljährlichen kommunalen Kassenstatistik im Jahr 2025 auf 20,9 Milliarden Euro gesunken. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, entspricht dies einem Rückgang um 0,8 Prozent gegenüber 2024. Im Jahr 2024 betrug das Steueraufkommen noch 21,1 Milliarden Euro. Es wird ausschließlich das Nettosteueraufkommen nach Abzug der an das Land und den Bund abzuführenden Gewerbesteuerumlage betrachtet.
Gewerbesteuer
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TIEFENBRONN, 25. Juli 2025 (rsr) – Die Gemeinde Tiefenbronn steht in finanziell herausfordernden Zeiten. Bei der Gemeinderatssitzung am Freitagabend im Bürger- und Kulturhaus Rose informierte Kämmerin Jessica Bertsch das Gremium über die aktuelle Entwicklung der Gemeindefinanzen. Ihr Finanzzwischenbericht legte offen, dass die strikte Ausgabenkontrolle, welche bereits im Februar angekündigt worden war, mehr denn je erforderlich ist. Trotz eines weiterhin soliden Kassenbestandes sieht sich die Gemeinde durch sinkende Gewerbesteuereinnahmen, ungeplante Mehrausgaben und drohende Liquiditätsengpässe zu konsequentem Controlling gezwungen.
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LEONBERG, 31.10.2024 (pm) – Der Gemeinderat der Stadt Leonberg hat in seiner Sitzung am 15. Oktober eine neue Hebesatzsatzung für die Grund- und Gewerbesteuer beschlossen – als Folge der neuen Grundsteuerreform. Diese tritt am 1. Januar 2025 in Kraft und sieht eine Anpassung der Hebesätze vor. Für land- und forstwirtschaftliche Betriebe (Grundsteuer A) wird der Hebesatz auf 500 von Hundert festgelegt. Grundstückseigentümer (Grundsteuer B) müssen künftig einen Hebesatz von 220 von Hundert entrichten. Die Gewerbesteuer wird nicht angehoben, sie beträgt weiterhin 380 von Hundert.
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BADEN-WÜRTTEMBERG, 08.05.2024 (pm) – Das Land Baden-Württemberg hat nach Angaben des Statistischen Landesamtes im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr circa 580 Millionen weniger Grunderwerbsteuer eingenommen. Das Aufkommen verringerte sich um 25,9 Prozent von 2,24 Milliarden auf 1,66 Milliarden Euro und ist damit annähernd so niedrig wie zuletzt im Jahr 2016.
