Landesweite Sicherheitsbefragung

Auch 600 Menschen in Mönsheim werden befragt

bei Georg Kost

Die zweite landesweite Sicherheitsbefragung führt das Institut für Kriminologische Forschung Baden-Württemberg (KriFoBW) durch. Im Mittelpunkt stehen das persönliche Sicherheitsempfinden, Erfahrungen mit Kriminalität und die Zufriedenheit mit der Polizeiarbeit. Symbolfoto: infopress24.de

STUTTGART/MÖNSHEIM, 30.08.2026 (pm/rsr) – Mönsheim beteiligt sich an der zweiten Sicherheitsbefragung des Landes Baden-Württemberg. Im Mittelpunkt stehen das persönliche Sicherheitsempfinden, Erfahrungen mit Kriminalität und die Zufriedenheit mit der Polizeiarbeit. Ab September 2026 wird in Baden-Württemberg erneut nachgefragt, wie sicher sich die Menschen in ihrem Alltag fühlen und welche Erfahrungen sie mit Kriminalität und der Polizei gemacht haben. Das Institut für Kriminologische Forschung Baden-Württemberg (KriFoBW) führt die zweite landesweite Sicherheitsbefragung durch. Die erste Erhebung fand 2023 statt. Die damaligen Ergebnisse sind auf der Internetseite des Instituts abrufbar.

Rund 200.000 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger aus 130 Städten und Gemeinden werden angeschrieben. Auch die Gemeinde Mönsheim gehört zur Stichprobe. Dort sollen 600 Personen an der Befragung teilnehmen.
Die Auswahl erfolgt nach dem Zufallsprinzip aus allen Einwohnern mit Hauptwohnsitz in Mönsheim, die mindestens 16 Jahre alt sind. Grundlage dafür ist eine einmalige Zufallsstichprobe aus dem Melderegister. Die Gemeinde Mönsheim hat sich am 5. August 2026 damit einverstanden erklärt, dass der Dienstleister Komm.ONE die Stichprobe erstellt und der Geschäftsstelle des KriFoBW zur Verfügung stellt. Die Übermittlung erfolgt ausschließlich für die Sicherheitsbefragung und unter Einhaltung der datenschutzrechtlichen Vorgaben.

Für die ausgewählten Personen werden Vorname, Nachname, akademischer Grad sowie Straße und Hausnummer aus dem Melderegister verwendet. Die Adressdaten werden nicht an Dritte weitergegeben und nach Abschluss des Projekts gelöscht.

Kriminalstatistik zeigt nur einen Teil der Sicherheitslage
Hintergrund der Befragung ist die Erkenntnis, dass die polizeiliche Kriminalstatistik nur einen Teil der tatsächlichen Kriminalität abbildet. Nicht jede Straftat wird der Polizei angezeigt. Deshalb spielt auch das persönliche Sicherheitsempfinden der Bevölkerung eine wichtige Rolle bei der Einschätzung der Sicherheitslage.

Die Befragung soll ein umfassenderes und realistischeres Bild vermitteln. Neben dem subjektiven Sicherheitsgefühl geht es um Erfahrungen als Opfer von Straftaten, gesellschaftliche Themen und die Zufriedenheit mit der Arbeit der Polizei. Zugleich sollen gesellschaftliche Entwicklungen erkannt werden. Die gewonnenen Erkenntnisse können unter anderem als Grundlage für gezielte Präventionsmaßnahmen und eine effektivere Kriminalitätsbekämpfung dienen.

Teilnahme über persönlichen Zugang
Die Teilnahme ist für die ausgewählten Bürgerinnen und Bürger unkompliziert. Sie erhalten per Post einen persönlichen Zugang zu einem Online-Fragebogen. Wer den Fragebogen lieber auf Papier ausfüllen möchte, kann mit dem Zugangscode einen Papierfragebogen anfordern und diesen anschließend kostenfrei zurücksenden.

Die Angaben werden anonym erhoben und streng vertraulich behandelt. Die Sicherheitsbefragung läuft von Mitte September bis Ende Oktober 2026.