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RENNINGEN, 23.06.2026 (rsr/pol) – Nach dem Fund eines toten Säuglings in Renningen laufen die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei weiterhin auf Hochtouren. Die Behörden arbeiten derzeit daran, die Todesursache sowie die Identität des Kindes zweifelsfrei zu klären. Wie die Staatsanwaltschaft Stuttgart und das Polizeipräsidium Ludwigsburg am Dienstag mitteilten, wurde im Rahmen der am 22. Juni 2026 durchgeführten Obduktion unter anderem DNA-Material entnommen. Dieses soll für einen Abgleich herangezogen werden, um die endgültige Identifizierung des verstorbenen Babys zu ermöglichen. Die abschließenden Ergebnisse der Obduktion sowie des DNA-Abgleichs liegen derzeit noch nicht vor.
Am Fundort der Leiche waren zwischenzeitlich Spezialisten des Landeskriminalamts im Einsatz. Dort wurden umfangreiche Vermessungen vorgenommen, um ein dreidimensionales Modell der Örtlichkeit zu erstellen. Auf dieser Grundlage sollen mögliche Abläufe rekonstruiert und weitere Erkenntnisse zum Geschehen gewonnen werden.
Zur Bündelung der Ermittlungen richtet die Kriminalpolizei eine eigene Ermittlungsgruppe ein. Diese wird die Todesfallermittlungen in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Stuttgart führen.
Nach der bisherigen Berichterstattung gingen bei der Polizei mehrere Zeugenhinweise ein. Diese werden derzeit von der Kriminalpolizei überprüft. Die Ermittler bitten weiterhin um Hinweise aus der Bevölkerung. Sachdienliche Informationen werden unter der Telefonnummer 0800 1100225 sowie per E-Mail an hinweise.kripo.boeblingen@polizei.bwl.de entgegengenommen.
