
Es bleibt dabei: Mario Weisbrich hat als einziger Bewerber seine Unterlagen eingereicht. Foto: privat
WIMSHEIM, 23.02.22026 (rsr) – In der Enzkreis-Gemeinde Wimsheim steht am 22. März eine Bürgermeisterwahl an, die bereits im Vorfeld besondere Aufmerksamkeit erfährt: Nach Ablauf der Bewerbungsfrist bleibt der amtierende Rathauschef als einziger Kandidat im Rennen.
Für die Wahlberechtigten bedeutet dies dennoch eine richtungsweisende Entscheidung über die zukünftige kommunalpolitische Führung.
Bewerbungsfrist endet ohne weitere Kandidaturen
Mit dem Ende der Einreichungsfrist am Montag um 18 Uhr im Rathaus stand fest, dass auf dem Stimmzettel nur ein Name erscheinen wird. Rund 2.950 Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, über die weitere Amtszeit von Bürgermeister Mario Weisbrich zu entscheiden, der erneut zur Wahl antritt.
Amtsinhaber mit Verwaltungserfahrung und regionaler Verwurzelung
Weisbrich, in Pforzheim geboren und in Wimsheim sowie Wurmberg aufgewachsen, steht seit mehreren Jahren an der Spitze der Gemeindeverwaltung. Der Diplom-Verwaltungswirt (FH) war zuvor zehn Jahre lang Bauamtsleiter in Kämpfelbach, bevor er im Alter von 36 Jahren das Bürgermeisteramt übernahm. Er trat damit die Nachfolge von Karlheinz Schühle an.
Bereits 2010 hatte sich Weisbrich im ersten Wahlgang gegen den damaligen Hauptamtsleiter Reinhold Müller durchgesetzt. Bei seiner Wiederwahl 2018 gewann er deutlich: Rund 66 Prozent der Stimmen entfielen auf ihn, während Beate Lämmle-Koziollek etwa 32 Prozent erreichte.
Rückblick auf die Amtszeit und Blick nach vorn
Zu Beginn des Jahres erklärte Weisbrich seine erneute Kandidatur mit dem Verweis auf zahlreiche umgesetzte Vorhaben in Zusammenarbeit mit Gemeinderat und Verwaltung. Viele Projekte hätten die Gemeinde vorangebracht, erklärte er, und er wolle die kommenden Jahre nutzen, um begonnene Entwicklungen fortzuführen und neue Vorhaben umzusetzen.
Die Wahl am 22. März entscheidet somit weniger über einen personellen Wechsel als über die Bestätigung des bisherigen Kurses und die zukünftige Ausrichtung der Gemeinde.
