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Veranstaltungen & Events wird präsentiert von Manuel Hess Tiefenbronn: ![]()
Wenn Angehörige aufgrund von Krankheit oder Alter auf Hilfe angewiesen sind, verändert sich einiges. Personen aus der Familie oder dem nahen Umfeld unterstützen und kümmern sich. Doch unter neuen Gegebenheiten zu handeln, ist oft nicht ganz einfach. Was hilft beim „Helfen“? In welcher Weise kann vorgesorgt werden? Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es und wie werden Hilfe- und Pflegeleistungen finanziert? Antworten auf diese und weitere wichtige Fragen im Kontext „Wenn Angehörige pflegebedürftig werden“ geben die beiden Expertinnen Susanne Lampert und Kerstin Neub-Adam vom Pflegestützpunkt Enzkreis in Mühlacker in einem Vortrag am Donnerstag, 19. März. Film im KoKi: Vortrag über Flößerei im Stadtmuseum Pforzheim Wer sich für die nachhaltige Stromerzeugung über ein sogenanntes Balkonkraftwerk interessiert, kann sich am Donnerstag, 19. März, bei einem Vortrag der Klimaschutz- und Energieagentur Enzkreis Pforzheim keep gGmbH in der StadtBibliothek Heimsheim, Schlosshof 16, informieren. Die Experten der keep geben an diesem Abend einen Überblick über die Vorteile dieser kleinen Anlagen und haben Tipps parat, was bei Anschaffung und Einrichtung zu beachten ist.
Datum/Zeit
Veranstaltung
19.03.2026
18:00-20:00
Wenn Angehörige pflegebedürftig werden
Er findet im consilio, Bahnhofstr. 86, statt und beginnt um 18 Uhr.
Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.
Für Fragen steht der Pflegestützpunkt unter Telefon 07231 308-5022 oder per Mail an psp@enzkreis.de gerne zur Verfügung.
19.03.2026
18:45-20:00
„Erinnerungen einer vergessenen Kindheit“ thematisiert die Sucht im Elternhaus
„Wir werden sichtbar“ lautet das Motto der diesjährigen bundesweitern COA-Aktionswoche. COA steht für „Child of Addicts“, also Kind suchtkranker Eltern. „Immer noch sind die Themen Sucht und psychische Erkrankungen ein Tabuthema, was für die Kinder die Last noch schwerer macht“, weiß Ute Hoffmann, Diplom Pädagogin bei „KISTE Enzkreis“, dem Angebot der Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche des Enzkreises in Pforzheim, Hohenzollernstraße 34. Die betroffenen Kinder würden ihr Schicksal oft hinter einem mutigen Lächeln verstecken, litten aber unter Schuld- und Schamgefühlen, die eigentlich gar nicht zu ihnen gehören, erklärt Hoffman weiter.
Um sie und ihr Leiden sichtbar zu machen, zeigt das Kommunale Kino (KoKi) Pforzheim in Kooperation mit KISTE am Donnerstag, 19. März, um 18:45 Uhr den Film „Erinnerungen einer vergessenen Kindheit“ von Lars Smekal. Smekal ist ein bekannter Autor und Regisseur, der sein eigenes Schicksal in diesem kurzen Film biografisch verarbeitet.
Zum Inhalt: Während Vater Rudi verzweifelt das verlorengegangene Familienglück am Spielautomaten wieder zurückzugewinnen versucht, ist der elfjährige Niklas oft allein mit seiner alkoholsüchtigen Mutter Anna. Niklas ist zwischen dem Pflichtgefühl, seinen Eltern helfen zu müssen, und dem Wunsch, seinem Elternhaus zu entfliehen, hin- und hergerissen. Freigegeben ist der Film ist ab 12 Jahren.
Im Anschluss steht Lars Smekal für eine Diskussions- und Fragerunde zur Verfügung. „Auch wir als KISTE-Team sind vor Ort ansprechbar, um möglichst einigen jungen Menschen die Tür in die Welt der Unterstützung zu öffnen“, hofft das Team der KISTE mit Celine Heinrich, Judith Geiger und Ute Hoffmann.
Das Angebot der „KISTE“: Im Angebot KISTE der Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche Enzkreis, Hohenzollernstraße 34, in Pforzheim stehen Kinder im Mittelpunkt, die aus Familien kommen, in denen Sucht, psychische Erkrankung oder Gewalt eine Rolle spielen und die durch diese Erfahrungen schwer belastet sind. Leider sind die Zahlen erschreckend: 25 Prozent aller Kinder in Deutschland wachsen mit mindestens einem erkrankten oder suchtbelasteten Elternteil auf. Die Umstände einer belasteten Kindheit können Menschen ein Leben lang prägen, doch durch Förderung der Stärken und Resilienz der Kinder kann es zu einer guten Veränderung kommen.
Die Psychologinnen und Pädagogen der KISTE sind für Kinder da, unterstützen, ermutigen und informieren. Sie bieten einen Ort, um über Erfahrungen zu sprechen, ermutigen und spenden Trost und auch ein wenig Freude durch Gruppenangebote
19.03.2026
19:00-20:00
Flößerei gehört seit 2022 zum Immateriellen Kulturerbe der UNESCO
Das Stadtmuseum lädt am Donnerstag, 19. März, um 19 Uhr zu einem Vortrag in die Martinskirche im Stadtmuseum ein. Im Mittelpunkt steht die traditionsreiche Flößerei, die seit 2022 zum Immateriellen Kulturerbe der UNESCO gehört. Unter dem Titel „Als die Wälder auf Reisen gingen – Vom Schwarzwald mit dem Floß nach Holland“ berichtet Martin Spreng, Vorsitzender der Deutschen Flößerei-Vereinigung, über die jahrhundertealte Geschichte der Holzflößerei. Anschaulich schildert er, wie gewaltige Holzstämme aus den Wäldern des Schwarzwaldes auf Flößen über Flüsse bis in die Niederlande transportiert wurden und welche Bedeutung diese Transporte für Wirtschaft, Handel und Städtebau hatten. Der Vortrag gibt Einblicke in die harte Arbeit der Flößer, ihre Techniken und Traditionen sowie in die kulturelle Bedeutung dieses heute selten gewordenen Handwerks. Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.
Stadtmuseum Pforzheim, Westliche Karl-Friedrich-Str. 243, 75172 Pforzheim / www.pforzheim.de/stm
Hinweis: Das Museum ist nicht barrierefrei zugänglich.
19.03.2026
19:00-20:30
Nachhaltige Stromerzeugung mit einem Balkonkraftwerk
Die Veranstaltung, die in Kooperation der Ortsgruppe Heckengäu des BUND und der dortigen Fairtrade-Arbeitsgruppe sowie der vhs-Pforzheim angeboten wird, ist kostenlos und beginnt um 19 Uhr. Einlass ist um 18:30 Uhr.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für weitere Auskünfte steht das Team der StadtBibliothek unter Telefon 07033 137090 oder per E-Mail an info@biblio-heimsheim.de zu den Öffnungszeiten (www.biblio-heimsheim.de) gerne zur Verfügung.
