PFORZHEIM/ENZKREIS, 08.01.2026 (pm/rsr) – Der großflächige Stromausfall in Teilen Berlins hat deutlich gemacht, wie verletzlich moderne Städte sind, wenn die Energieversorgung ins Stocken gerät. Was im Normalbetrieb selbstverständlich erscheint, bricht binnen Minuten weg: Haushaltsgeräte stehen still, Wohnungen bleiben dunkel und kalt, Wasser fließt nicht mehr zuverlässig aus den Leitungen, digitale Kommunikation wird unsicher. Auch Bank- und Zahlungssysteme geraten ins Stocken. Die Ereignisse haben vielerorts eine neue Aufmerksamkeit für die Frage geweckt, wie gut Privathaushalte und Kommunen auf länger andauernde Abschaltungen vorbereitet sind.
Bevölkerungsschutz
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PFORZHEIM/ENZKREIS, 12.12.2025 (pm/rsr) – Mit der Verabschiedung des neuen Landeskatastrophenschutzgesetzes setzt Baden-Württemberg ein deutliches Signal für einen modernisierten und praxisnahen Bevölkerungsschutz. Für die Region Pforzheim-Enzkreis, in der sich viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des Deutschen Roten Kreuzes engagieren, gelten die Neuerungen als ein wichtiger Fortschritt. Die beiden DRK-Landesverbände in Freiburg und Stuttgart, die zusammen rund 640.000 Mitglieder vertreten, werten das Gesetz als einen erheblichen Schritt nach vorn.
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BONN, 27.11.2025 (pm) – Seit vergangen Dienstag steht eine neue Funktion bei Cell Broadcast zur Verfügung. Von nun an können Bürgerinnen und Bürger über den Mobilfunkdienst auch Entwarnungen erhalten. Diese Neuerung ist ein weiterer Meilenstein in der Weiterentwicklung von Cell Broadcast und dem deutschen Warnsystem. Die technische Umsetzung erfolgte durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) und wurde von einer intensiven Testphase mit den Mobilfunknetzbetreibern begleitet.
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PFORZHEIM, 09.11.2025 (pm) – Wenn bei längeren Stromausfällen die Mobilfunk- und Festnetzverbindungen nicht mehr betriebsbereit sind, haben die Bürgerinnen und Bürger keine Möglichkeit mehr, bei Notfällen schnelle Hilfe über die Notrufnummern 112 oder 110 zu rufen. In diesen Fällen wird das Fachamt Feuerwehr, Bevölkerungs- und Katastrophenschutz unterstützt durch Einsatzkräfte von DRK und THW Notfallmeldestellen im Stadtgebiet Pforzheim einrichten. Sie sind mit mindestens zwei Einsatzkräften und einem Digitalfunkgerät ausgerüstet. Die Notfallmeldestellen, eingerichtet in den Feuerwehrhäusern, Polizeirevieren und markanten Punkten an viel frequentierten Straßen leiten die Notrufe über Funk an die Integrierte Leitstelle Pforzheim-Enzkreis weiter, die dann Hilfe entsendet.
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ENZKREIS, 29.10.2025 (enz) – „Wir haben verschiedene Zuständigkeiten und Strukturen, aber dieselben Probleme.“ Auf diesen Nenner brachte Cristiano Ceccato, Leiter des „Bezirksbüros für Territoriale Sicherheit und Bevölkerungsschutz“ in Reggio Emilia – der norditalienischen Partnerprovinz des Enzkreises – die vielfältigen Informationen und Anregungen, die er und zwei seiner Mitarbeiter bei einem zweitägigen Besuch hier in der Region mitnahmen.
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PFORZHEIM, 15.10.2025 (enz) – Aufgrund einer Gesetzesänderung fusionierten die bis dahin selbständige Rettungsleitstelle und Feuerwehrleitstelle im Jahr 2015 zur Integrierten Leitstelle Pforzheim-Enzkreis für Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz. In gemeinsamer Trägerschaft von Deutschem Roten Kreuz, der Stadt Pforzheim und dem Enzkreis sorgen seit dem 15. Oktober 2015 rund 50 Mitarbeiter im Schichtdienst rund um die Uhr für die reibungslose Abwicklung der vorgebrachten Hilfeersuchen und sind somit der kompetente Ansprechpartner für rund 337.000 Bürgerinnen und Bürger in Pforzheim und dem Enzkreis in allen Notsituationen.
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STUTTGART, 09.10.2025 (pm) – Ein neuer landesweiter Rahmenplan soll Krankenhäuser dabei unterstützen, ihre Versorgungskapazitäten auch in außergewöhnlichen Krisensituationen zuverlässig aufrechtzuerhalten – von Naturkatastrophen über Großschadenslagen bis hin zu Cyberangriffen. Die medizinische Versorgung der Bevölkerung muss auch in Krisenzeiten gesichert sein. Deshalb hat das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration gemeinsam mit der Klinikübergreifenden Sicherheitskonferenz (KLÜSIKO) Baden-Württemberg einen landesweiten Rahmenplan zur Krankenhausalarm- und Einsatzplanung (KAEP) erarbeitet, der dieser Tage im Ministerrat vorgestellt wurde.
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ENZKREIS, 03.09.2025 (pm) – „Die weltpolitische Sicherheitslage nimmt auch im Enzkreis zunehmend Einfluss auf die Planungen für den Katastrophen- und Bevölkerungsschutz. Wo früher der Fokus eindeutig auf der Bekämpfung von Naturkatastrophen oder Großschadenslagen lag, gewinnt spätestens seit dem russischen Angriff auf die Ukraine auch der Zivilschutz neue Bedeutung“, betont der FDP-Enzkreisabgeordnete Prof. Dr. Erik Schweickert anlässlich der Ergebnisse einer von ihm an die Landesregierung gerichteten Kleinen Anfrage vom 7. August 2025 zum Katastrophen- und Bevölkerungsschutz im Enzkreis.
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ENZKREIS, 26.08.2025 (pm) – Beim bundesweiten Warntag am Donnerstag, 11. September 2025, heulen ab 11.00 Uhr auch in vielen Enzkreis-Kommunen wieder die Sirenen. Die Städte und Gemeinden testen dabei das Sirenennetz. Mit der Aktion soll die Bevölkerung zudem sensibilisiert werden, Vorsorge für Notfälle zu treffen. Koordiniert vom Sachgebiet Bevölkerungsschutz im Landratsamt als untere Katastrophenschutzbehörde beteiligen sich im Enzkreis dieses Jahr die Kommunen Birkenfeld, Eisingen, Engelsbrand, Friolzheim, Illingen, Ispringen, Kämpfelbach, Keltern, Königsbach-Stein, Mühlacker, Neuenbürg, Neuhausen, Ölbronn-Dürrn, Ötisheim, Remchingen, Sternenfels, Straubenhardt, Tiefenbronn, Wiernsheim, Wimsheim und Wurmberg an der Probe.
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KREIS BÖBLINGEN, 16.08.2025 (pm) – Der Landkreis Böblingen hatte in Bezug auf den Bevölkerungsschutz eine Risiko- und Schwachstellenanalyse in Auftrag gegeben. Anlass waren Naturkatastrophen zuletzt wie die Flut im Ahrtal, aber auch die Gefahr von Cyberangriffen oder großflächigen Stromausfällen. „Wir wollen den Schutz der Bevölkerung so gut wie nur möglich gewährleisten und in dem Zusammenhang auch die Warnmöglichkeiten sichern“, erklärt Landrat Roland Bernhard. Parallel zu dieser Analyse arbeitet der Landkreis auch seit einigen Jahren, in Abstimmung mit allen Städten und Gemeinden, am Aufbau eines kreisweiten Sirenennetzes.
