Rund 60 Einsatzkräfte löschen Waldbrand

bei Georg Kost

Eine 200 Quadratmeter große Waldfläche bei Rötenbach ist in Brand gerarten. Foto: KFV Calw Steffi Stocker

KREIS CALW/BAD TEINACH-ZAVELSTEIN-RÖTENBACH, 01.08.2026 (pm) – Rund 200 Quadratmeter Wald sind am letzten Julitag unweit der Wohnsiedlung „Auf der Hardt“ bei Rötenbach in Brand geraten. Als die Feuerwehr an der Einsatzstelle eintraf, schlugen die Flammen bereits 10 bis 15 Meter hoch. „Als wir eintrafen, schlugen die Flammen etwa 10 bis 15 Meter hoch“, berichtete Werner Kalmbach, Kommandant der Feuerwehr Bad Teinach-Zavelstein und Einsatzleiter.  Um 14.20 Uhr war die Feuerwehr Bad Teinach-Zavelstein mit Vollalarm zum Waldbrand gerufen worden. Auch die Abteilung Altburg der Feuerwehr Calw wurde alarmiert. Die Einsatzkräfte mussten neben der Brandbekämpfung auch die Wasserversorgung im Wald sicherstellen. Erschwert wurde die Anfahrt durch eine Baustelle auf der Gemeindeverbindungsstraße zwischen Zavelstein und Rötenbach.

Die Löschwasserversorgung wurde über die Tanklöschfahrzeuge im Pendelverkehr organisiert. Die Fahrzeuge fuhren zwischen der Einsatzstelle und den Wasserentnahmestellen hin und her, während die Feuerwehrleute den Löschangriff auf die brennende Waldfläche fortsetzten. Insgesamt waren rund 60 Brandschutzkräfte im Einsatz. Gemeinsam gelang es ihnen, eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern.
Für die Kontrolle der Brandstelle wurde außerdem die Landkreis-Drohne aus Althengstett eingesetzt. Mit ihrer Wärmebildkamera suchten die Einsatzkräfte nach möglichen Glutnestern im Waldboden und kontrollierten die Umgebung auf weiteren Funkenflug.
Auch nach dem Löschen der offenen Flammen wurde die betroffene Fläche weiter mit Wasser behandelt. Die Brandschutzkräfte wässerten darüber hinaus einen Sicherheitsstreifen rund um den verbrannten Waldboden. Unterstützt wurden die Feuerwehren von Kreisbrandmeister Bernd Meyer und seinem Stellvertreter Tido Lüdtke.
Für die Versorgung der Einsatzkräfte war die Schnelleinsatzgruppe des DRK-Ortsvereins Calw vor Ort. Mit vier Fahrzeugen und zwölf Personen stellte sie unter anderem Getränke für die Feuerwehrleute bereit. Die Polizei war mit zwei Beamten an der Einsatzstelle. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.