
Symbolfoto: infopress24.de
NEUHAUSEN-STEINEGG, 14.10.2026 (rsr) – Der erste Spatenstich ist gesetzt: Am Dienstag hat die Gemeinde Neuhausen den Bau einer neuen Sportanlage am Bildungscampus Biet in Steinegg eingeleitet. Geplant sind eine Rundlaufbahn, eine Sprint- und Hürdenlaufbahn sowie Anlagen für verschiedene Leichtathletikdisziplinen. Ein Fußball-Kleinspielfeld und Basketballkörbe ergänzen das Angebot. Die neuen Sportflächen sollen künftig sowohl dem Schulsport als auch den örtlichen Vereinen zugutekommen. Das Land Baden-Württemberg fördert das Vorhaben mit 120.000 Euro.
Vielfältiges Sportangebot geplant
Die geplante Anlage umfasst eine 200 Meter lange Rundlaufbahn und eine 130 Meter lange Sprint- und Hürdenlaufbahn. Hinzu kommen Anlagen für Sprung-, Wurf- und Stoßdisziplinen. Damit soll ein vielseitiges Sportangebot entstehen, das den Anforderungen des Schul- und Vereinssports gerecht wird.
Bürgermeisterin Sabine Wagner hob beim Spatenstich die Bedeutung der Anlage für die schulische und sportliche Entwicklung der Gemeinde hervor. Neben besseren Bedingungen für den Schulsport eröffne das Projekt den örtlichen Vereinen zusätzliche Möglichkeiten für Training und Wettkampf. Zugleich werde der Bildungscampus als Standort gestärkt, an dem schulische Bildung und sportliche Aktivitäten miteinander verbunden sind.
Wagner unterstrich auch die gesellschaftliche Bedeutung des Sports. Neben der Gesundheitsförderung trage er dazu bei, Teamgeist, Fairness und Durchhaltevermögen zu vermitteln und das Selbstvertrauen von Kindern und Jugendlichen zu stärken.
Land fördert das Vorhaben mit 120.000 Euro
Bis zum Baubeginn waren zahlreiche Planungen, Abstimmungen und Entscheidungen erforderlich. Wagner dankte dem Gemeinderat für die Begleitung des Projekts und die notwendigen Beschlüsse. Ebenso würdigte sie die Arbeit der beteiligten Planungsbüros, Fachplaner und der Gemeindeverwaltung.

Die geplante Anlage beim Steinegger Bildungscampus soll eine 200 Meter lange Rundlaufbahn und eine 130 Meter lange Sprint- und Hürdenlaufbahn umfassen. Archivfoto: infopress24.de
Die Baumaßnahme ist mit erheblichen finanziellen Aufwendungen verbunden. Einen Beitrag zur Finanzierung leistet das Land Baden-Württemberg mit einer Förderung in Höhe von 120.000 Euro. Eine zusätzliche Förderung durch den Bund erhielt die Gemeinde nach Angaben der Bürgermeisterin nicht. Dennoch halte die Kommune an dem Vorhaben fest.
Wagner bezeichnete die Investition als wichtigen Beitrag zur langfristigen Entwicklung der Gemeinde. Die neue Sportanlage soll die vorhandene Infrastruktur ergänzen, die Nutzungsmöglichkeiten für Schulen und Vereine erweitern und den Bildungscampus um ein vielseitiges Sportangebot bereichern. Zum Abschluss ihrer Rede wünschte sie allen am Bau Beteiligten einen erfolgreichen und unfallfreien Bauverlauf.
