Fußball im Biet

bei Georg Kost

Derby zwischen dem SV Neuhausen und dem 1. FC Schellbronn

NEUHAUSEN/TIEFENBRONN, 24.08.2018 (rsr) – Nach dem der FV Tiefenbronn und der 1. FC Schellbronn am letzten Spieltag auf eigenem  Geläuf in die Saison 2018/19 gestartet sind, stehen am Wochenende die A-Liga Vertreter vom TSV Mühlhausen, 1.FC Hamberg sowie SV Neuhausen und B-Liga Neulingen 1. FC Steinegg vor dem heimischen Ligaauftakt.
Einen positiven Auftakt vermeldete der Aufsteiger 1. FC Hamberg mit seinem 4:0 Erfolg beim 1. FC Calmbach um sich auch gleich an die Tabellenspitze der Kreisliga A 2 zu setzten. Am Sonntag wird mit dem  VfL Höfen erwartet. Die Elf von Haldun Aksakul unterlag beim Saisonauftakt  gegen den SV Neuhausen mit 0:2 und dürfte  auch am Sonntag  beim 1. FC Hamberg auf verlorenem Posten stehen.
Nach der Auftaktniederlage des  TSV Mühlhausen gegen sie SpG Oberes Enztal erwartet die Mannschaft um Trainer Rene Merkel nun die Sportfreunde Dobel.  Dobel ist ebenso wie Mühlhausen erfolglos gestartet. Die Gastgeber sollten in dieser Partie ihren Heimvorteil nutzen können.

Das erste Biet-Derby der Saison 18/19 steht indes beim SV Neuhausen an. Hier treffen bereits am Samstag um 17.30 der SV Neuhausen und der  1. FC Schellbronn aufeinander.  Während die Gäste aus Schellbronn nach der Niederlage gegen Engelsbrand noch etwas an den „Wunden lecken“, geht Neuhausen gestärkt in das Spiel, um das Derby für sich zu entscheiden.

Vor einer kleinen Premiere steht auch der 1. FC Steinegg, der nach dem Abstieg in der Saison 2012/13 in die C-Liga nun erstmals wieder ein B-Liga Spiel auf eigenem Platz bestreitet. Gegner ist die SpG Unterreichenbach/Schwarzenberg 2, die mit einem 2:1 Sieg gegen Conweiler/Schwann 2 erfolgreich gestartet sind. Steinegg musste sich zum Auftakt gleich mit dem C-Liga-Meister FV Langenalb 2 auseinandersetzten, wobei ein leistungsgerechtes 1:1 zustande kam.

Das junge Schiedsrichtergespann Florian Kuppinger, Birhat Cakir und Maurice Binder – zeigte beim Bietpokal-Finale 2018 ein gute Leistung. Insgesamt fehlt es jedoch an Unparteiischen. © infopress24.de

Derweilen die Fußballteams ob des frühen Start in die Saison jammern, schlägt der Badische Fußballverband wegen Schiedsrichtermangel Alarm. In einer Pressemitteilung wird davon gesprochen, dass sich der Schiedsrichtermangel in den Fußballkreisen des Badischen Fußballverbandes verschärft. Daher hat Verbandsvorstand eine Änderung in der Spielordnung bezüglich der Ansetzung von Schiedsrichtern beschlossen.
Die neue Regelung ermöglicht es dem Verbandsvorstand bei einem erheblichen Schiedsrichtermangel, etwa in einem Fußballkreis, Ausnahmeregelungen zur Schiedsrichter-Ansetzung zu erlassen. So können teilweise nicht mehr alle Spiele der untersten Spielklassen mit neutralen Schiedsrichtern besetzt werden.

Dieser Handlungsspielraum ist nun in folgenden Paragraphen hinterlegt: SpO § 54 Schiedsrichter und Schiedsrichterassistenten: Ziff. 1 geändert, Ziff. 2 bis 9 unverändert sowie SpO § 55 Ausbleiben oder Ausfall des Schiedsrichters: neue Ziff. 8, Ziff. 1 bis 7 unverändert.

„Wir mussten auf die stetig sinkende Zahl an Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern in unseren Kreisen reagieren“, erklärt bfv-Vizepräsident Rüdiger Heiß. „Die Ordnungsänderung ist jedoch nur eine Notlösung um den Spielbetrieb aufrechterhalten zu können. Viel entscheidender ist es, die Ursachen anzugehen. Verband, Kreise und Vereine müssen alles daran setzen, neue Schiedsrichter zu gewinnen und sie so behandeln, dass sie auch dabei bleiben wollen.“

Die Schiedsrichtervereinigungen bilden jedes Jahr in mehreren kostenlosen Lehrgängen Neulinge aus. Fußballbegeisterte ab 12 Jahren können teilnehmen. Sie lernen zunächst die theoretischen Grundlagen und starten dann in die Praxisphase – wie beim Führerschein. Dabei werden sie von erfahrenen Paten betreut, angeleitet und unterstützt.  < Der Spieltag über die Kreisklassen im Überblick >