
Symbolfoto Quelle: www.polizei-beratung.de
RUTESHEIM, 11.09.2026 (pol) – In Rutesheim sind am heutigen Freitag eine Welle von Anrufen falscher Polizeibeamter festgestellt worden. Innerhalb nur einer Stunde meldeten sich sechs Bürgerinnen und Bürger beim Polizeiposten Rutesheim, nachdem sie von vermeintlichen Polizeibeamten kontaktiert worden waren. Nach bisherigen Erkenntnissen reagierten die Angerufenen aufmerksam und beendeten die Gespräche rechtzeitig. Ein finanzieller Schaden ist bislang offenbar nicht entstanden.
Die Betrüger nutzen dabei eine bekannte Masche: Am Telefon geben sie sich als Polizeibeamte aus und behaupten, in der näheren Umgebung seien Einbrecher festgenommen worden. Anschließend versuchen sie, ihre Gesprächspartner gezielt auszufragen. Dabei geht es insbesondere um die finanzielle Situation sowie darum, ob sich Bargeld, Schmuck, Münzen oder andere Wertgegenstände im Besitz der Angerufenen befinden.
Die sechs bislang bekannt gewordenen Fälle zeigen, wie aktuell die Betrugsmasche in Rutesheim ist. Nach Angaben der Polizei wurden die Betroffenen misstrauisch, beendeten die Telefonate und wandten sich anschließend an die tatsächliche Polizei. Dadurch blieb es bislang offenbar bei den Betrugsversuchen.
Die Polizei warnt ausdrücklich davor, sich am Telefon unter Druck setzen zu lassen. Echte Polizeibeamte fragen telefonisch nicht nach finanziellen Verhältnissen und fordern auch nicht dazu auf, Geld oder Wertgegenstände herauszugeben. Wer einen solchen Anruf erhält, sollte das Gespräch bei geringstem Zweifel sofort beenden und selbstständig Kontakt zur Polizei aufnehmen.
Das Polizeirevier Leonberg ist unter 07152 605-0, der Polizeiposten Rutesheim unter 07152 99910-0 erreichbar. Sollte ein angeblicher Polizeibeamter persönlich vor der Tür stehen, gilt insbesondere: Nicht auf die Forderungen eingehen und in dringenden Fällen sofort den polizeilichen Notruf 110 wählen.
