Walter Beer – Great Entertainer in der Bütt

bei Georg Kost

HAU HU Monbach-Blitz auf Achterbahn der Gefühle

Walter Beer ein Meister der Bütt. Foto infopress24.de

NEUHAUSEN, 10.02.2019 (rsr) –  Beim Faschingsverein HAU HU hat die fünfte Jahreszeit mit der Prunksitzung am Samstag in der Monbachhalle in Neuhausen an  Fahrt aufgenommen. Endlich ist es wieder soweit. Die Herzen der HAU HU -Vollblutnarren schlagen jetzt wieder schneller.  Das närrische Volk feierte die Auftaktsitzung der Kampagne 18/19 zusammen mit dem Neuhausener Prinzenpaar Svenja I. und Marc I. mit einem gelungenen Programm, in deren Mittelpunkt die Ordenspräsentation durch Ordensmeisterin Elke Stoll lag.

Ordensmeisterin Elke Stoll (links) mit dem HAU HU Prinzenpaar Marc I. und Svenja I. Foto infopress24.de

Ihren 51. HAU HU Orden stellte Stoll unter das Motto „Achterbahn“ und greift damit die neue geplante Umzugstrecke  beim Faschingsumzug am 3. März auf. Ein Thema dem sich die Gruppe „Oerwardeterweise isch Dodalschade so no worre“ ebenfalls annahm, um mit ihrem  Monbach-Blitz, entlang der Grenze zum Unterdorf, über zugeschweißte Gully Deckel am Markplatz,  die neue Strecke auf etwaige Sicherheitslücken zu testen.
Maßnahmen die offenbar sehr viel Geld verschlucken, weshalb erstmals in einer  HAU HU Prunksitzung Werbung eingespielt wurde. Dafür zeichneten sich die Monbachtrolle, mit fünf aufwendig gestalteten Werbeblöcken verantwortlich.
Ein Geburtstagständchen aus den Kehlen von knapp 500 Besuchern gab es für HAU-HU Prinzessin Svenja I. und Blumen von Präsidentin Petra Leicht.
„Oerwardeterweise“ stand  Sitzungspräsident Baschdi Beer nach zweijähriger Beziehungspause wieder Christan Lutz als Assistent zur Seite. Nicht von ungefähr, schließlich hatte „Baschdi „ an diesem Abend gleich mehrere Aufgaben zu erfüllen. Und da man schon dabei war, altbewährte HAU HU Aktive auf die Bühne zu holen, ging der Stab auch nicht am ehemaligen Sitzungspräsident Robert Dörwang vorbei.

Als der „great entertainer“ mit Hang zum Wahnsinn ist Urgestein Walter Beer beim Fasching in Neuhausen schon lange nicht mehr wegzudenken. Walter Beer versteht es wie kaum ein anderer, Dinge des täglichen Alltags in einer überaus gekonnt humoristischen Art und Weise zu präsentieren. Hier sitzt jede Pointe. In seinem jüngsten Auftritt in der Bütt widmete er sich dem  Higt-Tech-Klo und seiner über bluetooth  gesteuerten Kaffeemaschine. Nicht ohne Grund gab es dafür stehende Ovationen.

Gerade noch jugendfrei war die Werbepause mit den Monbachtrollen. Foto © infopress24.de

Beifallsstürme und Zugaben ernteten zudem die Mädchen der „Kleinen Grade“ für ihren Showtanz zu Hits von ABBA bis hin zur „Mittleren Garde“, die in Kostümen aus dem Jahr 1982 einmarschierten und den jungen Damen der „Großen Garde“. Nicht zu vergessen HAU HU Tanzmariechen Nelly Staude deren Wohnzimmer die HAU HU Bühne ist.
Unter erschwerten Bedingungen haben die Jonge Hexe vom HAU HU mit ihrem Sacktanz für Aufsehen gesorgt. Auch sie kamen den Zugabewünschen ihres Publikums nach.

Siegfried und Christina Albert (Mitte) freuen sich über den HAU HU Jahresorden. Foto © infopress24.de

Wie immer bei der Frühjahrssitzung mit der Ordenspräsentation gilt es langjährigen Fastnachtern, Ehrengästen und befreunden Faschingsvereinen, Orden zu verleihen.
Hier gab es am Samstag ein Wiedersehen mit dem ehemaligen Präsident Siegfried Albert und seiner Frau Christina, die sich sichtlich über den neuen Orden ihrer alten Heimat freuten. Siegfried Albert übernahm, nach dem gesundheitlichen Rückzug von Gründungspräsident Kurt Harer in der Kampagne 1980/81 für zwei Jahre die Leitung im Verein, um Kurt Harer im Februar 1980 zum HAU HU Ehrenpräsident zu ernennen.
Unter Albert stellte HAU HU schließlich die Weichen für den Generationswechsel. Im Mai 1983 wird Hartmut Lutz zum Vorsitzenden gewählt, Umzugsräsident wird Jürgen Jungaberle und das Amt des Sitzungspräsidenten wird von Reimund Kristoff übernommen, womit das legendäre HAU HU Dreigestirn geboren war.     < Fotogalerie >