Verbandstag des Württembergischen Fußballverbandes

„Lasst uns die Einheit des Fußballs leben!“, rief DFB-Präsident Reinhard Grindel den Delegierten und Ehrengästen zu. Foto WFV

SINDELFINGEN, 14.5.2018 (pm) – Der 32. ordentliche Verbandstag des Württembergischen Fußballverbandes fand am Samstag in der Stadthalle Sindelfingen statt. Eingeladen waren 276 Delegierte aus Verband und Vereinen sowie rund 100 Ehrengäste aus Politik, Sport und befreundeten Verbänden. Grußworte sprachen die Ministerin für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg Dr. Susanne Eisenmann sowie der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes Reinhard Grindel.

„Lasst uns die Einheit des Fußballs leben!“, dies rief DFB-Präsident Reinhard Grindel den Delegierten und Ehrengästen mit dem Schluss seines Grußwortes zu. Gehört – Getan. Beim 32. ordentlichen Verbandstag in der Sindelfinger Stadthalle herrschte eine sehr harmonische Atmosphäre, nicht nur Präsident Matthias Schöck an der Spitze des wfv wurde einstimmig für eine weitere Amtszeit von drei Jahren gewählt. Der Vorstand wurde ohne Gegenstimme entlastet. Auch wurden nahezu alle Kandidatinnen und Kandidaten für persönliche Wahlämter einstimmig bestätigt. Einen besonderen Dank richtete Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann in ihrem Grußwort an alle Delegierten, die sich für Vereine und Verband ehrenamtlich engagieren: „Unsere Partnerschaft, Herr Schöck, ist mir persönlich wichtig. Wir brauchen die Angebote des Fußballs und  sehen das Geleistete nicht als Selbstverständlichkeit an. Es steckt viel Liebe darin und das ist ein existenzieller Beitrag für die  Einheit dieses Landes, vielen Dank dafür“.

Für den Ehrenpräsidenten des wfv brachte der Verbandstag noch eine besondere Überraschung. DFB-Präsident Grindel würdigte Herbert Rösch als einen „feinen Menschen, der beim DFB höchste Wertschätzung erfährt“. Für überragende Dienste verlieh Grindel unter stehendem Applaus die goldene DFB-Ehrennadel an Herbert Rösch.

Wenig Diskussionsbedarf gab es im parlamentarischen Teil des Verbandstages zu verzeichnen. Insbesondere der Antrag auf Überprüfung der Verbandsstruktur wurde mit überwältigender Mehrheit (bei sechs Gegenstimmen) angenommen.

Der neue Vorstand des Württembergischen Fußballverbandes e.V.: Matthias Schöck (Präsident, Hildrizhausen), Rainer Domberg (Schatzmeister, Heidenheim), Thomas Gundelsweiler (Weilheim/Teck), Steffen Jäger (Vizepräsident, Oppenweiler-Strümpfelbach), Florian Bollacher (Ludwigsburg),  Harald Müller (Vorsitzender Spielausschuss, Stuttgart), Michael Supper (Vorsitzender Verbands-Jugendausschuss, Hechingen), Giuseppe Palilla (Verbands-Schiedsrichter-Obmann, Spaichingen), Angelika Fioranelli-Petersohn (Vorsitzende Frauen- und Mädchensport, Biberach), Florian Müller-Metge (Vorsitzender Sportgerichtsbarkeit, Stuttgart), Margarete Lehmann (Vorsitzende Ausschuss Freizeit- und Breitensport, Seitingen-Oberflacht), Manfred Merkle (Vertreter der Bezirksvorsitzenden, Senden), Siegfried Bauer (Kommunikation/Digitalisierung, Schwäbisch-Hall), Knut Kircher  (Ehrenamt/Fairplay, Hailfingen), Thomas Halder (Fußballentwicklung, Schwäbisch-Gmünd), Klaus Moosmann (Schulfußball, Weingarten).