Schellau- Aktive entsorgen Umzugsmüll

bei Georg Kost

Weniger Besucher bei Nachtumzug aufgrund des schlechten Wetters

Überreste vom Nachtumzug entsorgten etliche Schellau-Aktive am Sonntag entlag der Umzugsstrecke. Foto © infopress24.de

NEUHAUSEN – SCHELLBRONN, 13.01.2019 (rsr) – Direkt mit dem Schlussfahrzeug von Feuerwehr und Polizei folgte am Samstag beim Nachtumzug die erste Straßen-Kehrmaschine, um die Umzugstrecke von den Hinterlassenschaften, für die Zuschauer und Hästräger verantwortlich waren, zu entsorgen. Am Sonntag rückten schließlich der Narrenbund Schellau mit etlichen Helfer an, um Gehwege und Vorgärten entlang der Aufstellungstrecke und Umzugstrecke vom Unrat zu reinigen.

 

Achtlos weggeworfene Flaschen, Glasscherben und jede Menge Papiermüll wurden zusammengetragen. Erneut vor Ort war abermals eine Kehrmaschine. Für die Schellau-Aktiven alles in allem kein leichtes Unterfangen, regnete es doch in Strömen.  Am Nachmittag vermeldete Zeremonienmeister Sven Becker auf Anfrage, dass der Ort wieder „herausgeputzt“ sei.
In einem ersten Resümee meinte Becker, dass der Nachtumzug, alles in allem ein gelungener Umzug war, leider durch das schlechtere Wetter gegenüber dem letztjährigen Umzug mit etwas weniger Besuchern. Die Stimmung im Ort sei während und nach dem Umzug gut gewesen, wie er von Hästrägern und Zuschauern erfahren hat.
Auch die Rettungskräfte hatten wenig zu tun, was ja aus Sicht des Schellau erfreulich ist.
Die Polizei musste in rund zehn Fällen wegen Körperverletzungen und Beleidigungen einschreiten. Zudem hatte es fünf Platzverweise gegeben und eine Widerstandshandlung gegenüber der Polizei. Während das DRK lediglich von einem chirurgischen Einsatz spricht, vermeldet der Sanitätsdienst der DLRG-Enz 18 Erstversorgungen. Davon mussten vier Patienten in einer Klink weiterbehandelt werden