Narren beklagen Ende des Faschings

bei Georg Kost

Geldbeutelwäsche beim Schellau Schellbronn

NEUHAUSEN, 06.03.2019 (rsr) – Das Häs hängt bereits wieder im Schrank oder wird noch gereinigt. Mit dem heutigen Aschermittwoch endet die Faschingszeit und die Normalität kehrt zurück.
Beim Narrenbund Schellau trafen sich am Aschermittwoch noch einmal die Narren um mit der Geldbeutelwäsche das Ende des Faschings zu beklagen. Wie immer vollzog sich die Zeremonie am Dorfbrunnen, wozu Schellau Präsidentin Patricia Hoencke einen letzten harten Kern an Narren begrüßen durfte, darunter HAU HU Präsidentin Petra Leicht und Bürgermeister Oliver Korz.

Dabei seufzte Patrica Hoencke weinerlich, dass man den Fasching schon jetzt vermisse, dem man am heutigen Aschermittwoch noch einmal die „letzte Ehre“ erweisen wolle.
Dabei erinnerte Hoencke an die großartige Eröffnungssitzung mit der Thronbesteigung ihrer Lieblichkeit Prinzessin Lea I. Das Narrenbaumstellen und der Nachtumzug  bis hin zur „phänomenalen Prunksitzung“ im Februar seien weitere Glanzlichter der Kampagne gewesen.  Gemeinsame Umzüge der Zünfte bei denen  gesungen, gelacht und getanzt wurde, hätten gezeigt, dass das Brauchtum beim Schellau lebt.
Eingeschlossen in die Dankesrede waren die vielen Helferinnen und Helfer ohne die keine Veranstaltung möglich sei und oft gar nicht wahrgenommen werden, da sie im Hintergrund wirken.
Ich denke wir haben das gemeinsam gut gemeistert so die Präsidentin, um dann zu prüfen, ob ihren Narren auch tatsächlich alles gegeben habe, denn „Nur wer einen leeren Geldbeutel hat, hat die Freundschaft zu Fasching wirklich gelebt“, so Patricia Hoencke abschließend.

Den Rathausschlüssel und damit die Macht zurückgegeben haben Schellaupräsidenten Patricia Hoencke, Prinzessin Lea I. und HAU HU Präsident Petra Leicht (v.l.) an Bürgermeister Oliver Korz. Foto infopress24.de

HAU HU Präsidentin Petra Leicht gab schließlich noch den Rathausschlüssel und somit auch die Macht an Bürgermeister Oliver Korz zurück, dem bekanntlich beim Sturm auf das Rathaus alle Befugnisse entzogen wurden. Als Zugabe gab es obendrein eine leere Gemeindekasse für den Schultes, der mit  Schellau und Hau Hu zum gemeinsamen Fisch-Essen überleitete. Die stand unter dem Motto: „Nach dem Fasching ist vor dem Fasching“.