Nach Anstieg von COVID-19 Infektionen

bei Georg Kost

Am Dienstag keine neuen Coroanfälle im Enzkreis, Landkreis Calw und Pforzheim

STUTTGART, 29.07.2020 (pm) Am Dienstag (28.07.) gab es in Baden-Württemberg weitere 121 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Im Enzkreis, dem Stadtkreis Pforzheim und im Landkreis Calw gab es keine Neuinfektionen. Zwei jedoch im Landkreis Böblingen. Damit erhöhte sich die Zahl der Infizierten im Land auf mindestens 37.047, davon sind ungefähr 34.291 Personen wieder genesen. Die Zahl der COVID-19-Todesfälle stieg um zwei auf insgesamt 1.843. Derzeit sind geschätzt noch 913 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.
Siehe: Tagesbericht COVID-19 (PDF)

Dem Landesgesundheitsamt wurden am Dienstag zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus aus dem Kreis Esslingen und der Stadt Freiburg im Breisgau gemeldet. Demnach beträgt die Zahl der Todesfälle insgesamt 1.843.

Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,79 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.

Mit dem Beschluss zwischen Bund und Ländern zu Maßnahmen der Eindämmung der COVID-19-Epidemie vom 6. Mai 2020 wurde die 7-Tage-Inzidenz als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und liegt für Baden-Württemberg aktuell im Durchschnitt bei 3,9. In Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neu-infektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage sollen vom jeweils zuständigen Gesundheitsamt, je nach regionaler Lage, in Absprache mit den Landesbehörden entsprechende beschränkende Maßnahmen gegen den schnellen Anstieg der Infektionsrate ergriffen werden.

Besondere Ereignisse:
Der Ostalbkreis verzeichnete über das Wochenende weitere Fälle im Rahmen von zwei Trauerfeiern, mit insgesamt 58 Fällen. Der Rems-Murr-Kreis berichtet von drei kleineren familiären Häufungen; eine davon mit Reiseexposition.