Kultusministerin auf Stippvisite in Wurmberg

bei Georg Kost

Susanne Eisenmann zwei Stunde im Dialog mit Bürgern

Bürgernah gab sich Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann in Wurmberg: Rund zwei Stunden lang ging sie auf Bürgerfragen ein. Foto infopress24.de

ENZKREIS/WURMBERG, 17.10.2020 (rsr) –  Schenkt man der von SWR und „Stuttgarter Zeitung“ bei Infratest dimap in Auftrag gegeben Umfrage Glauben, so liegt die CDU-Spitzenkandidatin Dr. Susanne Eisenmann in der Wählergunst derzeit bei rund 24 Prozent, was fünf Prozent weniger sind als noch im April dieses Jahres.  Auf ihrer „Eisenmann will´s wissen-Tour“ durch die 70 Wahlkreise im Land machte die Kultusministerien am Samstagvormittag in Wurmberg Station, um Boden gut zu machen, aber vorallem um zu hören, was die Bürger beschäfftigt.

Mit ihrem neuen Format will sie mit Bürgern ins Gespräch kommen und ihre Anliegen näher kennenzulernen. Das Format jedenfalls sorgte in Wurmberg für reges Interesse, kamen doch knapp 150 interessierte Frauen und Männer in das Busdepot der Firma Binder Omnibus, um Corona-konform mit Abstand sitzend, Fragen zu stellen. Dafür nahm sich die Kultusministerin gute zwei Stunden Zeit. Nicht alle Fragen konnten aus Sicht einiger Besucher umfassend beantwortet werden, dennoch gab’s  mehrfach zustimmenden Beifall für die Kultusministerien.

Der Landtagskandidat der CDU für den Enzkreis, Philippe A. Singer, zeigt sich begeistert vom neuen Format: „Mit dieser Veranstaltung sind wir dort, wo das Leben ist: vor Ort, nah bei den Menschen.“

Susanne Eisenmann, die bei den Landtagswahlen am 14. März 2021 als erste Frau Ministerpräsidentin werden möchte, trug sich am Ende ihrer Wahlkampf-Tour noch in das Golden-Buch der Gemeinde Wurmberg ein.
Im Anschluss ging es zurück in die Landeshauptstadt, wo am Nachmittag eine Kabinettssitzung zu weiteren Maßnahmen der Corona-Pandemie ansteht. Nach Auffassung der Kultusministerin wird man aufgrund der ansteigenden Infektionszahlen nicht umhinkommen, am kommenden Montag, die Pandemiestufe 3 auszurufen.