Der Klimawandel hat Fahrt aufgenommen

bei Georg Kost

Forstexperte Markus Haller referiert beim Neujahrsempfang der Bürger für das Biet  

Markus Haller  Fotos infopress24.de

NEUHAUSEN, 28.01.2020 (rsr) –  Zu wenig Niederschlag und zu hohe Temperaturen trocken die Waldböden aus. Die Folgen dieser Entwicklung sind bedenklich. Beim Neujahrsempfang der Wählervereinigung Bürger für das Biet im Schwalbennest am Sonntagvormittag zeichnet Markus Haller, Leiter des Umweltamtes der Stadt Pforzheim eine düstere Entwicklung  auf, die längst in der Region zu spürern sind. Markus Haller berichtet, dass mittlerweile erste Ausfälle von Buchen im Pforzheimer Forstbezirk festgestellt wurden, obwohl diese Bäume zu den Tiefwurzlern zählen. Die Waldböden trocken aufgrund der hohen Temperaturen aus, die Natur leidet, so Haller. Für Haller steht fest, dass nur Mischwälder Zukunft haben.

Obendrein habe der Klimawandel Einfluss auf die Tierwelt. Der Auerhahn beispielsweise wird große Probleme bekommen, da ihm die Kälte fehlt. Und auch der Kuckuck  ist zu einer Seltenheit in der Region geworden.
Haller: „Wir stehen als Menschheit vor enormen Herausforderungen“.

Der Klimanwandel, ein Thema das alle betrifft, wie Gudrun Augustin – Eble als auch Eva Roming bei ihrer Begrüßung erwähnten. Rückblickend verwies man auf die man auf den Erfolg bei der letztjährigen Kommunalwahl. Mit sieben Sitzen im Gemeinderat sei man nunmehr die stärkste Fraktion in Neuhausen.
„Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel neu setzten, zierte Gudrun Augustin – Eble  Aristoteles, um damit die DNA der Wählervereinigung Bürger für das Biet aufzuzeigen.

Gerne gesehene Gäste sind neben Anne von der Vring von der Theaterschachtel Neuhausen, die mit nachdenklichem und heiterem unteranderem Erich Kästner „Das Leben ist immer lebensgefährlich“ zitieren,
auch das Saxophon-Ensemble des Musikvereins Neuhausen, die für einen kurzweiligen Neujahrsempfang sorgten.