Kick-Off des EU-Projekts EASY TOWNS

Bart Dewijze, Haus der Jugend, Isabel Schmidt-Mappes, Schmuckmuseum / Technisches Museum, Victor Galea, Gastgeber auf Malta, Bernadette de Cat, Projektkoordinatorin aus Belgien, Katja Poljanac, Schmuckmuseum/Technisches Museum (vlnr) Foto Stadt Pforzheim

PFORZHEIM, 05.12.2018 (pm) – Bereits zum zweiten Mal findet mit europäischen Mitteln ein Projekt mehrerer EU-Länder statt, das kulturelle Diversität zum Ziel hat: EASY TOWNS II.
Der Projektname steht für »European Accessible Sustainable Young towns« in Europa. Der Fokus ist auf Kulturerbe, Integration und Jugendarbeit gerichtet. Unter Einbezug neuer Medien sollen Jugendliche in ganz Europa für kulturelles Erbe begeistert und vernetzt werden. In der letzten Novemberwoche fand die Kick-off-Tagung in der diesjährigen Kulturhauptstadt Valletta auf Malta statt. Die Teilnehmer des auf drei Jahre angelegten und auf eine inklusive Gesellschaft ausgerichteten Projekts kommen aus Pforzheims
Partnerstadt Vicenza in Norditalien, Heist-op-den-Berg in Belgien, Arad in Rumänien, Niepołomice in Polen, Pula und Rijeka in Kroatien sowie aus Malta, der Slowakei, Slowenien und Spanien. Auf Initiative des Kulturamts haben sich das Haus der Jugend sowie Schmuckmuseum und Technisches Museum zusammengeschlossen, um Projekte zu entwickeln, die offen sind für viele Institutionen der Stadt.
»Wir müssen neue Wege gehen, um kulturelle Stätten auf spannende Art und Weise für Jugendliche erlebbar zu machen, die ihnen Raum geben, ihre eigenen Ideen zu entwickeln«, so die zuständige Kulturbürgermeisterin Sibylle Schüssler.

Zusammen mit den Partnern wurden in Valletta erste mögliche Projektziele der kulturellen Jugendarbeit erarbeitet. Dieses Thema liegt auch der Präsidentin Maltas Marie-Louise Coleiro Preca sehr am Herzen, so dass sie die Projektteilnehmer zu einem Empfang einlud, bei dem sie die Bedeutung von Integration herausstellte. Der nächste Baustein soll im Frühjahr 2019 in Rijeka stattfindden, der Kulturhauptstadt des Jahres 2020. Das Projekt wird gefördert durch das »Europe for Citizens Programme« der Europäischen Union.