Keine Vergabe der Buslinien im westlichen Enzkreis

bei Georg Kost

Ausschreibungsverfahren muss nochmal eingeleitet werden

Symbolfoto infopress24.de

ENZKREIS, 13.01.2021 (pm) – Aufgrund eines Fehlers konnte über die vorgesehene Vergabe der Buslinien im westlichen Enzkreis am heutigen Mittwoch nicht entschieden werden. Vorgesehen war eine Vergabe bis Dezember 2022. Nun wird – wie bereits im Dezember – eine übergangsweise Notvergabe im Februar erfolgen. Dazu werden alle Unternehmen im VPE-Gebiet um ein Angebot gebeten. Parallel wird das nun gescheiterte Verfahren neu gestartet. Der Busverkehr wird ohne Unterbrechung fortgeführt, so dass für die Fahrgäste im westlichen Enzkreis keine Lücke entsteht.

In einer Online-Konferenz, die kurzfristig anstelle des abgesagten Umwelt- und Verkehrsausschusses stattfand, gab es dazu breite Zustimmung der teilnehmenden Mitglieder des Kreistags. Der Enzkreis wird in Absprache mit der Stadt Pforzheim die Zusammenarbeit mit der beauftragten Kanzlei mit sofortiger Wirkung beenden.
Der Kreis prüft die Möglichkeit, die Kanzlei in Regress zu nehmen.
Für die Zeit ab Dezember 2022 bis Ende 2030 wird der Verkehr dann regulär europaweit ausgeschrieben. Für die Beratung in diesem Verfahren wird nun eine neue Kanzlei gesucht.