Drei Todsfälle im Zusammenhang mit Corna-Virus

bei Georg Kost

Todesfälle in Pforzheim und dem Enzkreis seit Beginn der Pandemie auf 55 angestiegen

ENZKREIS/PFORZHEIM, 20.11.2020 (pm) – Erneut gibt es Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Enzkreis. Eine Frau Mitte 80 sowie zwei Männer Anfang beziehungsweiß Mitte 70 verstarben in Kliniken der Region. Damit erhöht sich die Zahl der Todesfälle in Pforzheim und dem Enzkreis seit Beginn der Pandemie auf 55, davon 17 aus dem Stadt- und 38 aus dem Kreisgebiet.
Am Donnerstag, 19. November 2020, hat das Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 3.168 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr, siehe Tabelle im Lagebericht COVID-19 (PDF)).

Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 127.091 an. Davon sind ungefähr 80.359 (+2.174) Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt 44.328 (+958) Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

2.404 Todesfälle in Baden-Württemberg
Dem Landesgesundheitsamt wurden heute 36 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 2.404.

Reproduktionszahl liegt bei 1,00

Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages-R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 1,00 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.

Intensivkapazitäten zu 79 Prozent belegt

Nach Daten des DIVI-Intensivregisters von Krankenhaus-Standorten mit Intensivbetten zur Akutbehandlung sind zum 19. November 2020, 16 Uhr, 409 COVID-19-Fälle in Baden-Württemberg in intensivmedizinischer Behandlung. Davon werden 230 (56 Prozent) invasiv beatmet. Insgesamt sind derzeit 2.371 Intensivbetten von betreibbaren 3.016 Betten (79 Prozent) belegt.

7-Tage-Inzidenz liegt im Landes-Durchschnitt bei 133,5

Mit dem Beschluss zwischen Bund und Ländern zu Maßnahmen der Eindämmung der COVID-19-Epidemie vom 6. Mai 2020 wurde die 7-Tage-Inzidenz als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und liegt für Baden-Württemberg aktuell im Durchschnitt bei 133,5. In Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage sollen vom jeweils zuständigen Gesundheitsamt, je nach regionaler Lage, in Absprache mit den Landesbehörden entsprechende beschränkende Maßnahmen gegen den schnellen Anstieg der Infektionsrate ergriffen werden.