57-Jähriger täuschte Raubüberfall vor

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Update / PFORZHEIM, 14.03.2018 (ots) – Das Opfer eines Raubüberfalls geworden zu sein hat ein 57-Jähriger am Montagabend lediglich vorgetäuscht. Wie berichtet kam der Mann gegen 21.30 Uhr auf die Polizeiwache und gab dort an in der Westliche Karl-Friedrich-Straße niedergeschlagen und beraubt worden zu sein. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei ergaben nun, dass der 57-Jährige das Gewaltverbrechen vorgetäuscht hatte.
Tatsächlich war der jetzt Beschuldigte am Abend aufgrund seiner starken Alkoholisierung auf dem Gehweg gestürzt und hatte sich dabei die Verletzungen zugezogen. Er hat inzwischen auch zugegeben das Bargeld, das ihm angeblich geraubt worden war, am Montagabend beim Glücksspiel verspielt zu haben.

Ursprungsmeldung:
PFORZHEIM, 13.03.2018 (ots) – Opfer eines Raubüberfalls wurde ein 57-Jähriger am Montagabend auf der Westliche Karl-Friedrich-Straße. Der alkoholisierte Mann kam gegen 21.30 Uhr stark blutend auf die Wache und gab an niedergeschlagen und beraubt worden zu sein. Nach seiner Schilderung hatte er eine Gaststätte in der Westliche Karl-Friedrich-Straße besucht.
Nachdem er das Lokal verlassen hatte, wurde er dann im Bereich der Belfortstraße unvermittelt von hinten niedergeschlagen. Durch den Schlag stürzte er bewusstlos auf den Boden. Als er nach einiger Zeit wieder zu sich kam, stellte er das Fehlen seines Bargeldes fest. Wann er die Gaststätte verließ oder wie lange er das Bewusstsein verloren hatte konnte der 57-Jährige nicht sagen. Er hatte sich durch den Überfall eine stark blutende Platzwunde zugezogen. Die Polizei sucht nun Zeugen, die den Vorfall beobachtet, oder in der Zeit zwischen 19.30 Uhr und 21.30 Uhr im Tatortbereich verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben. Sie werden gebeten sich mit dem Kriminaldauerdienst Karlsruhe, Telefon 0721/939-5555 in Verbindung zu setzen.