Wohnhausbrand fordert Verletzte und ein Todesopfer

Ein Todesopfer forderte ein Wohnhausbrand in Neuweiler-Oberkollwangen. Foto Kreisfeuerwehrverband Calw | Udo Zink

NEUWEILER –KREIS CALW, 05.01.2018 (ots) – Gegen 19.20 Uhr wurden am Abend Feuerwehr und Rettungskräfte in den Neuweiler Ortsteil Oberkollwangen zu einem Wohnhausbrand in der Kirchhaldenstraße alarmiert. Entdeckt wurde der Brand durch eine Nachbarin, als bei ihr im Haus der Strom ausgefallen war und sie nach der Ursache suchte und dabei auf den Brand im Nachbaranwesen aufmerksam wurde. Zu diesem Zeitpunkt stand der Dachstuhl des mehrstöckigen Wohnhauses bereits in Flammen.  Das Feuer breitete ich im 1. Obergeschoß aus und fraß sich durch das Dach hindurch.

Die Feuerwehr hatte am Anfang Schwierigkeiten von außen an das Feuer zu kommen da das Dach mit Bitumenschindeln gedeckt war, weshalb das Dach nicht abgedeckt werden konnte. Die Feuerwehr bekämpfte das Feuer mit mehreren Trupps im Innenangriff und Strahlrohren von außen. Unterstützt wurde die Neuweiler Feuerwehr von der Überlandbrandhilfe aus Calw, die mit der Drehleiter und dem Gerätewagen – Atemschutz an den Einsatzort eilte.

Aus dem Gebäude wurden drei Personen gerettet und notärztlich versorgt. Für einen 74-Jährigen Mann, den die Einsatzkräfte der Feuerwehr bewusstlos aus dem Gebäude retten konnten, kam indes jede Hilfe zu spät.. Nahezu eine Stunde kämpften die Rettungskräfte um das Leben des Mannes, der schließlich mit hoher Wahrscheinlichkeit einer schweren Rauchgasvergiftung erlag. Die zwei verletzten Anwohner wurden in eine Klinik gebracht.
Die Feuerwehr Neuweiler, Calw und Altensteig war mit insgesamt rund 130 Kräften und 13 Fahrzeugen bei der Brandbekämpfung im Einsatz. Ebenfalls die Johanniter, die DRK Schnelleinsatzgruppe Neubulach, der Org.-Leiter Rettungsdienst und ein Notarzt. Ferner eilte der stellvertretende Kreisbrandmeister Tido Lüdke zum Einsatzort. Die Notfallseelsorge kümmerte sich um die Angehörigen der Bewohner.

Die genaue Brandursache sowie der Brandverlauf sind noch unklar. Der Gesamtschaden wird auf rund 500.000 Euro geschätzt.