Dorflädle in Hausen ist eröffnet

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Weil der Stadt, 23.09.2015 (pm) – „Das hätte ich nicht erwartet.“ – „Großartig“ – „Ich bin begeistert.“ So reagierten die Kunden, als sie vergangene Woche das „Dorflädle zum Würmtal“ in Hausen zum ersten Mal betraten. Die Inhaberinnen Julia Kleespieß und Selina Hackl haben es nach einem Jahr voller Planungs- und Renovierungsarbeiten geschafft und eröffneten am vergangenen Donnerstag ihr neues Geschäft.

Noch am Tag zuvor liefen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Eine Wand musste verputzt, Ware in die Regale verstaut und ein letzter Check durchgeführt werden, ob alles in Ordnung ist. „Heute morgen um halb acht hatten wir die erste Kundschaft“, erzählten die beiden jungen Frauen dann bei der Eröffnung. Und von diesem Moment an gab es keine Pausen mehr. Die Kunden gaben sich die Klinke in die Hand.

Viele Hausener hatten lange auf diesen Moment gewartet. Endlich können sie wieder in dem kleinen Stadtteil von Weil der Stadt einkaufen. Und es gibt kaum etwas, was es für den Alltagsgebrauch nicht gibt. Julia Kleespieß und Selina Hackl haben sich intensiv mit ihrem Sortiment auseinandergesetzt und sorgfältig ausgewählt, was sie anbieten möchten. Auf 47 Quadratmetern haben sie 450 verschiedene Artikel untergebracht.

Das Angebot reicht von frischem Gemüse über Wurst, Fleisch und Käse, bis hin zu allerlei anderen Lebensmitteln, Putzutensilien, Süßigkeiten, Getränken, Zahnbürsten und Pflaster. Sogar ein Regal mit Heckengäu-Produkten und Weinen aus den Partnerstädten Riquewihr und Bra haben sie aufgebaut. Ganz getreu ihrem Motto: „Mir hen von ällem ebbes“. „Als die Sachen hier in den Kartons ankamen, haben wir nicht gedacht, dass wir das alles unterbekommen“, sagten sie. Aber es hat funktioniert.

Zu den ersten Kunden am Donnerstagmorgen gehörte die Erste Beigeordnete Susanne Widmaier. Sie überbrachte die herzlichsten Glückwünsche der Stadtverwaltung, kaufte sich an der üppig bestückten Bäckertheke gleich ihr Frühstück und gönnte sich in der gemütlichen kleinen Sitz-Nische einen frisch gebrühten Latte Macchiato. „Der Laden hätte besser nicht werden können“, so Widmaier. „Hut ab.“

Bürgermeister Thilo Schreiber unterstützte die Pläne von Julia Kleespieß und Selina Hackl von Anfang an. Schließlich war und ist das Ziel der Inhaberinnen, die Lebensqualität der Hausener zu verbessern. Und so sorgte Schreiber dafür, dass das Projekt Dorflädle auch „greifbare“ Hilfe bekam: Die Stadt spendierte einen großen Kühlschrank – mit viel Platz für Joghurt, Milch und Co.

Der Start war also für Julia Kleespieß und Selina Hackl sehr erfolgreich. Nun bleibt den Beiden zu hoffen, dass die Kunden den Laden auch künftig so gut annehmen. „Es liegt an den Bürgern, ob das Dorflädle sich halten kann“, so Susanne Widmaier. Die Betreiberinnen sind jedenfalls gewillt, das Ihre dazu zu tun: „In ein paar Monaten möchten wir gerne eine Umfrage starten. So möchten wir erfahren, ob den Leuten im Laden etwas fehlt und was wir für sie noch verbessern können.“